Berichte


Wanderung am 6. Mai 2018

"Auerbacher Wasser"
Vom Staatspark Fürstenlager zur Kuralpe


Bei herrlichem Frühlingswetter starteten

26 Wanderer mit dem Bus Richtung Bensheim-Auerbach. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Renate Lokay, gab Margit Körtke einen kurzen Über­blick über

die Wanderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatspark Fürstenlager: "Ansicht von oben" und "auf der Dorfstraße"



Um 10 Uhr starteten wir mit einem Gang durch den Staatspark Fürstenlager. Zunächst ein Toilettenstopp beim Fremdenbau. Dann ging es, begleitet von einigen Erläuterungen von Günter Körtke und Karl Streichsbier, durch das Fürstenlager.

Wandergruppe am Gesundheitsbrunnen


Der in Sandstein gefasste Gesundheits-brunnen mit dem „Auerbacher Wassers“ liegt direkt neben dem Herrenhaus. Dem mineralhaltigen Wasser wird heilende Wir-kung nachgesagt.

Stetig leicht aufwärts führte uns der Weg vorbei an einer kleinen Pflanzung mit Mammutbäumen zur Voliere. Von dort hatte man einen schönen Blick auf das Dörfchen, wie die Sommerresidenz des Großherzogs Ludwig I. auch liebevoll genannt wird. Vorbei an einem der ältesten Mammutbäumen Deutschlands, mit einer Höhe von 53 Metern, ging es bergauf zum Freundschaftstempel. Hier konnten wir hinab auf das Herrenhaus mit dem Landgasthof blicken.

Wir folgten weiter auf der Höhe dem Ale-mannenweg, vorbei an der Ludwigshöhe zu unserer Rast an einer Schutzhütte. Hier wur­den zur weiteren Motivation Süßigkeiten und ein Schnaps von den Wanderführern angeboten. Parallel zu einem Teil unserer Wanderstrecke führten Mountainbike Trails bergab. Leider kreuzten diese Strecken teilweise die ausgeschilderten Wanderwege. Vorsicht war geboten!

Auf dem Alemannenweg ging es weiter. Am Jerusalem Friedensmal legten wir eine kurze Rast ein. Herrliche Weitsicht inklusive. Hier befand sich eine Außenstelle des KZ Natzweiler- Struthof. Weitere Informationen auf der Homepage http://friedensmal.de/.

Der Weg führte uns nach kurzer Zeit zum OWK-Ehrenmal am Teufelsstein. Mit dieser 1929 errichteten monumentalen Fels-formation gedenkt der OWK seinen Gefallenen aus den beiden Weltkriegen. Hier sind zwei weitere Wanderer zu uns gestoßen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr große Touren laufen können. Sie wurden freudig begrüßt und begleiteten uns den kurzen Weg bis zur Mittagsrast im Wald-gasthaus am Borstein. Eine bestens vorbereitete Küche hat uns mit leckerem Essen versorgt.

Noch ein kurzes Sonnenbad, dann ging es weiter Richtung Kuralpe. Wir sind auf den parallel verlaufenden Nibelungensteig gewechselt. Am Ohlyturm haben wir kurz gerastet. Kurz vor dem Abstieg bot sich von einem Aussichtspunkt ein guter Blick auf die Skyline von Frankfurt. Jetzt ging es flotten Schrittes hinab zur Kuralpe. Nach der Kaffeepause hat uns der Bus hier pünktlich wieder abgeholt und wohlbehalten nach Groß-Bieberau zurückgebracht.


Text:                      Maria Streichsbier

Bilder:                   Karl Streichsbier,
                             Werner Schmidt

Fotocollage:         Werner Schmidt



Wanderung am 8. April 2018

Auf Siegfrieds Spuren im Mossauer Land


Der Wettergott meinte es gut, fast schon hochsommerliche Temperaturen. Erneut über 40 Wanderfreunde waren es, die von Renate Lokay und Werner Stöckl auf der Busfahrt Richtung Mossau begrüßt wurden.

Erste Haltestation war an der Wegscheide. Dass viele neue Windräder im Odenwald entstanden und noch entstehen, konnte man auch hier feststellen. Auch hier an der Wegscheide gehen in Kürze neue Windräder in Betrieb.

Start der A-Wanderer zur Tour von rund

4 Stunden, die zunächst zum Hildegeres- und weiter zum Siegfriedbrunnen führte.

Bei zügigem Wandertempo wurden die ein-gelegten Trinkpausen von den Wander-freunden gerne genutzt.

Über das Laxbach- und Marbachtal wurde zur Mittagszeit das Haus Schönblick in Gütters-bach erreicht, bereits erwartet von den übrigen Wanderern die den etwas kürzeren Weg von Grasellenbach nach Güttersbach gingen.

Kurzrast mit Erläuterungen vor dem Holzwerk Grasellenbach

Nach sehr guter und reichlicher Bewirtung ging es weiter Richtung Hüttenthal.

Hier nahmen die A-Wanderer die Route über den Lindelbrunnen, die restlichen Wanderfreunde bevorzugten den direkten Weg.

Hochbetrieb herrschte bei der Schlussrast im Café Marbachtal. Die Bedienungen in diesem Café, das auch bei Motorradfahrern sehr beliebt ist, hatten alle Hände voll zu tun.

 

Wandergruppe vor der Dorfkirche in Güttersbach

 

Wie vorgesehen konnte der Bus um 17 Uhr die Rückfahrt starten. Dankesworte für die sorgfältige Planung und Durchführung gingen an die Wanderführer Marianne und Wolfgang Hoppe, Elfi und Willi Rühl, Brigitte und Bernhard Rest sowie Helga und Werner Stöckl.

Nachwirkungen bei einzelnen Wanderern waren tags darauf in Folge von Muskelkater und/oder leichtem Sonnenbrand zu verzeichnen.

 

Text und Bilder: Werner Schmidt

Text und Bilder: Werner Schmidt



Wanderung am 11. März 2018

„Auf den Spuren alter Handelswege“

Mehr als 40 Wanderfreunde waren es, die den Charterbus zur Fahrt zum Binselberg bei Klein-Umstadt (der letzten Erhebung des östlichen vorderen Odenwalds) bestiegen. Die Wanderführer Brigitte und Erich Schnatz, Inge Richter und Renate Lokay freuten sich über die gute Resonanz.

Mit dabei war wieder Wolfgang Schmitt aus Kleestadt. Seine vielfältigen Kenntnisse -gesammelt im Kleestädter NABU und Geschichtsverein- gab er anschaulich an die wissbegierigen Wanderer weiter. Zum Einstieg informierte er über den historischen Waren-transport. Die Ware wurde ehemals auf dem Main mit Flößen und dann weiter auf dem Landweg mit Pferd und Wagen durch den Bachgau und den Odenwald transportiert („Schifferwege“).


In einer gemeinsamen Wandergruppe führte die Wanderung auf einem ehemaligen Handelsweg vorwiegend talabwärts. An einem idyllisch gelegenen Waldsee -gespeist durch 2 Quellen- erläuterte Wolfgang Schmitt die unterschiedliche Nutzung dieses Sees im Laufe der Jahrhunderte. Weiter gings hinab in den Bachgau, vorbei an Radheim nach Mosbach. Nach einer Einkehr in die Sportlerschänke ging es gut gestärkt zum Grenzübertritt, hinein in den Freistaat Bayern.


Historisches Rathaus (1584) in Wenigumstadt


Der nächste Halt erfolgte vor dem historischen Rathaus in Wenigumstadt. Zu dem liebevoll restaurierten und mit einem Denkmalschutzpreis ausgezeichneten Kleinod gab es wiederum interessante Informationen durch die Führung.

Mit einem Dankeschön an Wolfgang Schmitt und die Wanderführer, einer Wanderung bei gutem Wanderwetter und geselliger Gemeinschaft bleibt ein schöner Sonntag in Erinnerung.

Bilder: Georg Krell

Text: Inge Richter und Werner Schmidt




Mitgliederversammlung mit Wanderer-Ehrung am 18. Februar 2018


Zur wieder sehr gut besuchten Versammlung konnte die 1. Vor-sitzende, Renate Lokay mehr als 50 Mitglieder begrüßen.

Nach dem Gedenken an die Verstorbenen folgte der Jahresbericht. Wieder war es ein erfolgreiches Wanderjahr, dank des engagierten Einsatz der Wanderführer.

Höhepunkt im Wanderjahr war die Mehrtagesfahrt nach Brixen und das Dinner in grün/weiß. Naturkundliche und kulturelle Exkursionen waren Bestandteile der sonstigen Aktivitäten. Dazu gibt es den monatlichen Klubabend, die Nordic-Walking-Gruppe, die wöchentlich läuft und die Teilnahme am Vereinsschießen.

Wanderwart Werner Schmidt berichtete über erneut gestiegene Teilnehmerzahlen bei den aktiven Wanderern, Ruth Liebig und Peter Segebart informierten über die Senioren und den Naturschutz. Den Kassenbericht stellte die Schatzmeisterin lnge Richter souverän dar. Daraufhin erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Nach dem Ende der Versammlung wurde eine Essenspause eingelegt, die von Marianne Hoppe und Doris Pfeiffer auf dem Akkordeon musikalisch untermalt wurde.

Für treue und langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:

70 Jahre:      Marga Ganz, Georg Pfeiffer, Heinrich Wagner

60 Jahre:      Ludwig Ganz

50 Jahre:      Hermine Weber

25 Jahre:      Maritta Lautenschläger, Gertrud und Werner   

                      Seubert

 Die Ehrungen erfolgten durch den Bezirksvorsitzenden Norbert Anton und die erste Vorsitzende.

Für das Wanderjahr 2017 konnten 37 Wanderer für ihre regelmäßige Teilnahme an den Wanderungen mit einer Urkunde geehrt werden. Viele besondere eifrige Mitglieder wurden darüber hinaus mit der Verleihung einer Wandereichel ausgezeichnet.

Spitzenwanderin bei den Planwanderungen war Renate Lokay, bei den Seniorenwanderungen waren es Gerlinde Bachmann und Ruth Liebig.


Auftaktwanderung am 7. Januar 2018

Von Groß-Bieberau über Wembach nach Zeilhard


Erfolgreicher Auftakt ins Neue Wanderjahr. Die Wanderführer Inge Richter und Peter Segebart freuten sich über die vielen Wanderfreunde, darunter auch 3 Kinder. Gute Wünsche zum Neuen Jahr gab es zur Begrüßung von Renate Lokay, der 1. Vorsitzenden.

Der Start in der gemeinsamen Wandergruppe war um 10.00 Uhr. Es ging entlang der Flurbach, dann ein leichter Anstieg zum Parkplatz Heidkopf. Über den Grenzverlauf der Gemarkungen berichtete Wanderfreund Georg Krell an dem Hugo-Buchwald-Gedächtnisstein.


 

 

 

 

Georg Krell erläutert den Grenzverlauf




Mit dem Abstieg nach Wembach setzte sich die Wanderung fort. Wanderführerin Inge Richter gab eine kurze Schilderung über die Entstehung der Gemeinde und der Ansiedlung der Waldenser.

So ging es weiter: Passieren der Waldenserhalle, dann ein weiterer Anstieg hinauf zum Waldrand. Der Mühe Lohn: Schöner Rundblick in den vorderen Odenwald bis in den Spessart hinein.

Auf der Höhe



Dann entlang der Höhenstraße, später abwärts zur Bahnunterführung nach Dilshofen und weiter zum Tagesziel: Zeilhard.

Dort überraschten Monika und Horst Sanwald die Wandergruppe:  Sektumtrunk, Knabbereien und Weisen auf dem Akkordeon.

Nach der Einkehr zur Mittagsrast im Gasthaus „Zur Krone“ erfolgte programmgemäß die Rückfahrt per Linienbus nach Groß-Bieberau.

Bilder: Karin Krell

Text:   Inge Richter



Jahresausklang am 10. Dezember 2017

Wanderung, Kaffee und Kuchen und ein  Bildervortrag von der Tirolfahrt

Der Einladung zur letzten Wanderung des OWK in diesem Jahr waren wieder viele Wanderfreunde trotz erneut widriger Wetterverhältnisse mit Schnee und Regen gefolgt.

Bernd Richter führte die Wanderschar durch die Bieberau.

Anlauf- und Besichtigungsstationen waren die in diesem Jahr in der Stadt aufgestellten Ruhebänke, insbesondere die beiden vom OWK Groß-Bieberau gestifteten Sitzbänke. 

 

 

 

 

OWK-Bank an der "Beckerbrücke"


Eine Sitzprobe wagte wegen des Schneebelags keiner!


Fast 50 Teilnehmer waren es dann, die sich beim gemütlichen Kaffeetrinken mit Kuchenbuffet in der Altentagesstätte eingefunden hatten.

Fleißige Helfer und Kuchenspender hatten dafür gesorgt, dass reichlich Vorräte vorhanden waren und alle zügig bewirtet wurden. Schöne Erinnerungen an die Mehrtagesfahrt in die Tiroler Berge wurden wach, als Werner Schmidt die von mehreren Fotografen erstellten Bilder der Wanderfahrt vortrug.

Unter Akkordeonbegleitung von Marianne Hoppe und Doris Pfeifer erklangen weihnachtliche Weisen. Ausklang nahm die vorweihnachtliche Feier mit einem Vortrag und einem herzlichen Dankeschön von der ersten Vorsitzenden Renate Lokay.

Text:           Werner Schmidt

Bilder:        Bernd Richter



Wanderung nach Hundertmorgen und zurück nach Groß-Bieberau am 12. November 2017

Das vorausgesagte Regenwetter stellte sich (leider) auch ein.


So konnten die Wanderführer Günter Körtke und Karl Streichsbier zum Start am SV-Sportplatz immerhin über 20 Teilnehmer mit Regenschirmen begrüßen. Die Wanderer hatten sich eingestellt, nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Zunächst ging es nach Überau, dann hinauf zur Hundertmorgen und weiter über den Höhenweg nach Hippelsbach. Georg Krell wusste unterwegs trefflich über die Entstehung der „Ackerfläche 100-Morgen“ sowie über den Verlauf der Ge-markungsgrenzen zu berichten.

Höchst interessant war die Besichtigung des hochmodernen Stalls der Familie Meisinger. Hier verrichtet ein Melkroboter vollautomatisch das Melken der Milchkühe. Jede Kuh entscheidet selbst, wie oft sie sich am Tag zum Roboter begibt. High-Tech, auch in der Landwirtschaft!

 

 

 

 



Die Einkehr zur Mittags-Rast in der „Hippels-bacher Bauernstube“ mit Aufwärmen, deftigem Essen und Trinken kam dann zum richtigen Zeit-punkt.

Die Hartgesottenen der Wanderschar machte sich bei weiter anhaltendem Regen zu Fuß auf den Heimweg.

 

Text:    Werner Schmidt

Bilder: Peter Segebart, Werner Schmidt





Naturkundliche Wanderung über die Weinberge Klein-Umstadt am 08. Oktober

Allen schlechten Wetterprognosen trotzend trafen sich an diesem nicht unbedingt zu er- wartenden sonnigen Tag 23 Wanderer in Klein-Umstadt mit dem gebürtigen Bieberauer Wolfgang Schmitt von der NABU Kleestadt zu einer Exkursion über die „Kleine Bergstrasse“. Ab Parkplatz „Wendelinus-Schule“ ging es vorbei an der zweitgrößten Streuobstwiese im Kreis Darmstadt-Dieburg hangaufwärts.

Vortrag von Wolfgang Schmitt


Wolfgang Schmitt informierte anschaulich über den Schwerspat-Abbau in der Region, mit den inzwischen verschlossenen Stollen in diesem ehemaligen Bergbaugebiet, dessen 1. Grube 1839 eröffnet wurde und die spätere Schließung. Weiter erzählte er launig Anek-doten über die Entstehung der Beinamen der umliegenden Dörfer.

Gut gelaunt ging es weiter in die Weinlage „Am Hönig“, wo die Wanderer vieles über die Entstehung und Weiterentwicklung des Wein-anbaues um Groß-Umstadt erfuhren.

 

 

Und das soll Eiswein werden?

Während der Weiterwanderung um Klein-Umstadt gab Wolfgang Schmitt noch Informationen zur Klein-Umstädter Wehr- kirche.

Oberhalb von Klein-Umstadt waren wir dann in der Weinlage „Stachelberg“ an der Wendelinus-Kapelle, deren Namenspatron ein fränkischer Einsiedler und Schutzhirte für Vieh und Feld war, angekommen. Hier eröffnete sich uns bei diesem schönen Wetter ein grandioses Panorama mit Rundblick auf Odenwald, Taunus, Vogelsberg und Spessart. Wie einer Informationstafel zu entnehmen war, kann man bei sehr klarem Wetter bis in den Hunsrück blicken. Wir nutzten den schönen Rundblick für eine Wander-Pause und die Wanderführerinnen Inge Richter und Renate Lokay schenkten passend zur Weinlage „Stachelberg“ den selbigen Wein aus und reichten zur Stärkung kleine Snackbrötchen. Unser Wanderfreund Klaus Jezierski beteiligte sich anlässlich seines kurz zurückliegenden Geburtstags an dieser „Überraschungs-Verköstigung“. Danach ging es abwärts durch das Weingebiet zur Gemarkung Richen, linkerhand der Bachauen und vorbei am Friedhof weiter an der Bahnlinie entlang zurück nach Klein-Umstadt.

Nach drei Stunden Wanderzeit und vielen Informationen wurde zur Abschlussrast nach Groß-Umstadt zur „Goldenen Krone“ ge-fahren, wo der Tag bei guter Bewirtung ausklang und die Heimfahrt angetreten wurde.

Text:     Inge Richter
Bilder:  Werner Schmidt





Wanderfahrt in die Kitzbüheler Alpen

17. bis 21. September 2017


Sonntag, 17. September:

46 Wanderfreunde freuten sich auf die 5-Tages-Tour des OWK in die Kitzbüheler Alpen. Wie geplant, konnte der Reisebus der Firma Wissmüller um 7 Uhr starten. Begrüßung im Bus durch die 1. Vor-sitzende Renate Lokay. Fahrer Thomas Orth gab die obligatorischen Hinweise und schon waren wir auf der Autobahn. Werner Stöckl als Reiseleiter informierte kurzweilig über das anstehende Pro-gramm. Thomas Orth gab sein „Insider-Wissen“ über Autobahn und befahrene Regionen weiter.

 

Nach Mittagsrast in Garching, gings zügig weiter: „Allianz-Arena“, „Brunnthal- und Inntaldreieck“. Eintreffen in Brixen im Thale, Zimmerbezug im Gasthof „Hofer-wirt“. 

 



 Montag, 18. September:

Ideales Wanderwetter! Die A-Wanderer wurden begrüßt von den ortskundigen engagierten Bergwanderern Berti und Martin Aschaber.

Mit strammen Schritten gings 500 Hö-henmeter hinauf nach Hochbrixen, zur Filzalm (Mittagsrast!) mit Rundkurs zur Silleralm.

Mit Beginn des Steilabstiegs setzte ein leichter Nieselregen ein, was für den Abstieg äußerste Vorsicht erforderlich machte.

Bald war die Jausenstation „Ober-Kaslach“ in Sicht. Wirt Konrad begrüßte freudig die Bieberauer Wanderer. Gut gestärkt gings über die Fahrstraße wohlbehalten zurück nach Brixen.

Mit Busfahrt und Stadtrundgang in Kuf-stein, die Klänge der „Heldenorgel“, so begann der Tag der B-Wanderer. An-schließend Fahrt in das Gebiet des „Wilden Kaiser“ und zur „Wochen-brunner-Alm“. Ein Genuss: die herrliche Aussicht in das „Bergdoktor-Land“. Viele nutzten zusätzlich die Gelegenheit Energie in den Kraftfeldern des „Ellmauer Steinkreis“  zu tanken.

 

Dienstag,19.September:

Winter-Einbruch, Schnee ab 1.500 m, Dauer-Regen im Tal. Eine Programm-Änderung musste her: Busfahrt nach Südtirol, von Brixen bei Kitzbühel zur alten Bischofsstadt Brixen in Südtirol. Die Strategie ging auf: Überqueren des Bren-ners, Regen ade!


Einfahrt in Brixen um 12.30 Uhr, nach etwas Suchen konnte uns der Fremden-führer, Herr Kircher, begrüßen. Äußerst engagiert führte er uns durch die Stadt (21.000 Einwohner, eine der ältesten Städte Tirols, Hauptort des Eisacktals) und den gewaltigen Dom.

Eine kurze Einkehr, schon gings wieder zurück in den Norden.

Nach dem Abendessen stieg der Unterhaltungsabend: Per Gesang (Wer-ner Feick), mit Instrumenten (Marianne Hoppe, Doris Pfeiffer, Georg Krell, Horst Sanwald), mit Sketchen (Heinz Kritzer, Wolfgang Hoppe, Fam. Stöckl) und Gedichten (Renate Lokay, Inge Richter) gab es eine breite Palette von Darbietungen. Verdienter Applaus für die Talente des Bieberauer OWK! Den geselligen Abend nutzte Inge Richter zu einem herzlichen Dankeschön und kleinem Geschenk an die engagierten Wanderführer: Helga und Werner Stöckl, Renate Lokay und Marianne Hoppe.

 

Mittwoch, 20. September:

„Hohe Salve, 1829 m“: grandioser Blick auf „Großvenediger“, „Großglockner“, „Kitzbüheler Horn“, „Wilder Kaiser“.

Das wäre das heutige Programm gewesen. Sehr, sehr schade, aber an eine Begehung war nicht zu denken.


 

 

 

 


Die unerschrockenen A-Wanderer stie-gen auf zur „Kandler-Alm“. Unterwegs zeigte Wanderführerin „Anni“ die „Schlüsselstellen“ der steilen Skiabfahrt. Nach ausgiebiger Stärkung führte die Wegstrecke wieder bergab, in den Brix-ner Ortsteil „Winkel“.

Dann wieder lange aufwärts, zur urigen „Brixenbach-Alm“. Hier wurde anschau-lich, welche Kraft ein ansonsten „ruhiger“ Bergbach entwickeln kann. Mit 29 Mio € (!) erfolgt derzeit die Verbesserung des Hochwasserschutzes.

 

Fahrt mit der Seilbahn nach Hoch-Brixen, dann starteten die B-Wanderer über Filzalm, Filzalmsee (auf dem es galt, mit Muskelkraft den „Filzalm Geist“ erschei-nen zu lassen) hinauf zur Brandl-Alm. Nach Einkehr ging es auf guten Wegen und mit besten Aussichten auf die Tiroler Bergwelt zurück zum Hoferwirt.

Bustransfer nach Kitzbühel war die dritte Option des Tages. In eigener Regie er-folgte das Erkunden des legendären Wintersportortes mit „Hahnenkamm“ und „Streif“.


Donnerstag, 21. September:

Noch ein Gruppenbild vorm „Stöckl-bauer“, dann wurde gestartet. Stopp in Nürnberg, angesagt waren u.a.: Stadt-bummel, Einkehr beim „Barfüßer“ oder im Eiscafé, Verzehr der legendären Nürnberger Rostbratwürste.

Gegen 19 Uhr wurde Groß-Bieberau wieder erreicht. Busfahrer Thomas hat uns vollzählig und wohlbehalten zurück-gebracht.

Bilder: Bernd Richter / Werner Schmidt   

Bericht: Werner Schmidt



In Worms auf Luthers Pfaden

Kultur, Kulinarik und Wandern am 13. August.


Das Führungsquintett freute sich über einen vollbesetzten Bus mit 50 Personen. Mit Überquerung des Rheins -imposanter Blick auf das Brückentorhaus und den Dom- zeigte sich die besondere Qualität der Führung: „Sonnenschein statt Nieselregen“.


Zur Kultur: Start am Hauptbahnhof zur Stadtführung, Thema: Martin Luther. Spuren des Reformators aus 1521, das Erscheinen vor Kaiser Karl V. und dem Reichstag 1521 (Hier stehe ich ...).


Das Lutherdenkmal (eins der größten Refor-mationsdenkmäler) der Heylshofgarten, die Dreifaltigkeitskirche, das Museum mit Luther-zimmer waren u. a. die Stationen.




 

 

 

 

Zum Wandern: Mit dem Bus ging es in den Wonnegau. Die "Wonnefrau" und andere Skulpturen waren Bestandteil der einstün- digen Wanderung auf dem "Abenheimer Skulpturenweg". Ferner wurde  der "Park Herrnheim" erkundet.


Zur Kulinarik: Eine erste Erfrischung gab es bereits morgens im Bus. Edles Getränk von Bernd Richter zu seinem 70. Geburtstag. Zur Mittagzeit dann tolle Eisspezialitäten im weit bekannten Wormser Eiscafé. Schlusseinkehr im "Alten Ruderhaus": Direktlage am Rhein. tolle Terrasse, gute Küche, gute Getränke.


18.00 Uhr: Rückfahrt, nochmals herrlicher Blick auf Odenwald und Melibokus. Nicht nur das Essen, auch die vielen Eindrücke des Tages galt es zu verdauen. Ein verdientes Dankeschön ging an die Wanderführung:
Karin Kanski, Hiltrud Schweitzer, J. Hofmann, Renate Lokay und Wolf-Dieter Schütze.

 

Text:         Werner Schmidt

Bilder:      Bernd Richter und Werner Schmidt




OWK am 21. Juli in "grün und weiß"

Zusammenkommen, essen, trinken,
plaudern ...


Gut gelungen, gut gelaunt ...

… das war das Resümee der 1. Vorsitzenden Renate Lokay zum „ersten Dinner in grün und weiß“.

 

 

Tische und Bänke im Hof der „Weinstube“ waren am 21. Juli gut besetzt, dekoriert in grün und weiß, alle Teilnehmer in grün und weiß gekleidet, die Picknick-Körbe bestens gefüllt.


Eine laue Sommernacht, musikalische Unter-malung durch Wanderfreund Georg Krell auf dem Akkordeon.

 

Prächtige Voraussetzungen für ein schönes Fest, bis in die Nacht wurde geplaudert und gelacht.


Text:     Werner Schmidt
              (Entwurf: Renate Lokay)

Bilder:   Peter Volk, Bernd Richter




Auf dem Odenwald-Neckar-Rundweg am 09. Juli

 

Hochsommerliche Temperaturen und Gewitter-warnung! 21 Wanderfreunde konnte dies nicht schrecken und wurden von den Wanderführern (Familie Hütter, Familie Heyd, Renate Lokay) begrüßt.

Sehr zügig, aber auf wahrhaft verschlungenen Wegen brachte der Charterbus die Gruppe über das Oster- und Mossautal an den Neckar.

Am Waldparkplatz Igelsbach vertrauten sich         14 Wanderer der Führung von Bärbel, Brigitte und Renate an. Nach dem leicht ansteigendem Rundweg 2 wurde der zertifizierte Qualitäts-Wanderweg „Rundwanderweg R 5“ erreicht.

                                   

Trinken, Trinken, Trinken war angesagt. Neben der Mittagsrast im Bereich Kortelshütte, waren viele Trinkpausen erforderlich, trotz des glücklichen Umstands, dass eine Strecke mit viel Waldwegen begangen wurde.

Weiter ging es: am Gelände des Segelflugplatz vorbei Richtung Rothenberg, Steinernes Kreuz, Baumlehrpfad Richtung Kortelshütte, Steilabstieg zum Neckar.

Nun zur A-Tour: Die 7 Wanderer durften weiterfahren, und zwar bis Hirschhorn. Dann war Schluss mit Lustig: 380 (!) schweißtreibende Höhenmeter ging es hinauf zur Hoppehütte. Zur Belohnung: ein herrlicher Blick runter nach Hirschhorn.

 

 

 

 


Die Fortsetzung der Wanderung erfolgte auf identischem Weg der „B-Tour“.

Unterwegs informierte Familie Hütter über die Chronik von Schloss Hirschhorn.

Nach Einkehr bei Eis, Kuchen und kühlen Getränken brachte der Bus alle wohlbehalten nach Bieberau zurück. Nicht ohne das Dankeschön des Wanderwarts an die Führung. Ein besonderes Lob dafür, für diesen Hitze-Tag die absolut richtige Strecke gewählt zu haben.

Text:       Werner Schmidt
Bilder:    Brigitte Hütter und Karl-Heinz Heyd


Herrliche Wanderung im Überwald,

Fahrt mit der Solar-Draisine am 18. Juni

5 Viadukte, 2 Tunnels

11 km Fahrstrecke, 250 Höhenmeter

1 Stunde Fahrzeit.

 

Dies waren die Herausforderungen, an unsere Wanderfreunde bei der Fahrt mit der Solar-Draisine.

 

Andrang an der Bahnhofskasse

Hochbetrieb am Bahnhof Mörlenbach: Auch viele andere Gruppen wollten Draisine fahren. Nach Erledigung der Formalitäten und sorgfältiger Einweisung konnten die Plätze zügig eingenommen werden.

 

Nach Startfreigabe hieß es ordentlich in die Pedale treten, bis 33% Steigung hinauf zur Kreidacher Höhe waren zu überwinden.

Dank umsichtiger Fahrweise der „Fahrzeugführer“ kamen alle Kabinen unfall- und staufrei in Wald-Michelbach zur verdienten Pause an.

 

Am Bahnhof

Zum Tagesverlauf:

7 Kinder, 32 Erwachsene und auch 2 Hunde bestiegen morgens um 09.00 Uhr den bereit stehenden Bus. Während der Fahrt informierte Werner Schmidt über den Verlauf der Wanderrouten, sowie über die Geschichte der Überwaldbahn.

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts reiften die Pläne zu einer Anbindung des Überwalds an das Bahnnetzes. 1901 war es soweit, die Strecke von Mörlenbach über Wald-Michelbach bis nach Wahlen wurde eingeweiht und diente dem Personen- und Güterverkehr. Wegen der immer geringeren Nachfrage wurde die Strecke zunehmend unrentabel. Der letzte Güterzug fuhr 1994. Heute ist die Teilstrecke zwischen Mörlenbach und Wald-Michelbach ein hessisches Kulturdenkmal.

 

Zur Wanderung:

Start war in Siedelsbrunn, unweit des Hardbergs, 593 Meter hoch, dritthöchster Berg des Odenwalds.

Bei klarer Luft konnten die Wanderer tolle Ausblicke genießen: Weschnitztal, Überwald, Pfälzerwald, Richtung Mannheim und Ludwigshafen.

 

 

 

 

Rast der älteren Generation
Rast der Jugend


Anfangs dem „Trommer Kunstweg“, dann dem HW13, Markierung blauer Querstrich, folgend, gings zur Rast am „Götzenstein“. Weiter auf schönem Höhenweg Richtung Mörlenbach.


Die Wanderer der A-Gruppe hatten zusätzlich noch den Steilanstieg von Wald-Michelbach hinauf nach Siedelsbrunn zu bewältigen. Gegen 13.30 Uhr wurde Mörlenbach erreicht, die Draisinenfahrt konnte starten.

Auf dem Höhenweg mit erstklassiger Aussicht

 

Auf der Rückfahrt bedankte sich die 1. Vorsitzende bei den Wanderführern für die Ausarbeitung und Vorbereitung des gelungenen Wandertags.

 

Text:              Werner Schmidt

Bilder:           Bernd Richter, Werner Schmidt

 

 

 

 

 

Der Burgensteig und Blütenweg

Von Jugenheim nach Eberstadt

34 unerschrockene Wanderfreunde ließen sich von der schlechten Wetterprognose nicht abhalten - und wurden belohnt.
Die Temperaturen waren ideal, die Regenschirme konn- ten (größtenteils!) im Rucksack bleiben.

Im Charterbus ging es nach Jugenheim. Hier in- formierten Werner Stöckl und Willi Rühl detailliert über den Verlauf der beiden Strecken.

Die A-Tour begann mit dem Steilanstieg hinauf auf den „Heiligenberg“. Die Belohnung: ein toller Blick in die Rhein-Main-Ebene, zum Taunus und die Pfalz. Diese herrliche Lage schätzten bereits Anfang des 19. Jahr- hunderts die Adligen „Alice und Andreas von Batten- berg“, die hier oben beigesetzt sind. Deren Sohn Prinz Philip heiratete 1947 die britische Königin Elisabeth.


Über das Stettbachtal und die Burgruine Tannenberg wurde der „Löwe“ in Seeheim erreicht. Nach Stärkung ging es auf dem Burgenweg weiter, hinab nach Malchen und auf dem Blütenweg hinein nach Eberstadt.

Eine anspruchsvolle Tour: 22.000 (!) Schritte zeigte der Schrittzähler von Wolfgang Hoppe an.

Die B-Wanderer waren gemütlicher unterwegs:
...aber auch 3 ½ Stunden Gehzeit.

 

 

 

 

 

 

 

 


Start in Alsbach, dann dem Blütenweg folgend, durch Jugenheim, Seeheim zur Einkehr in Malchen.

Auf dem Rückweg gab es eine naturkundliche Exkursion: Willi Rühl erläutert am Naturschutzgebiet  „Sanddüne“ diese geologische Besonderheit –ein Relikt der Eiszeit- mit schützenswerter Flora und Fauna.

16.15 Uhr: Alle Wanderfreunde wohlbehalten im Bus nach Bieberau.

16.16 Uhr: Jetzt setzt der angekündigte Starkregen ein.

Renate Lokay dankte den Wanderführern, den Familien Hoppe, Rühl und Stöckl für die Streckenausarbeitung und Führung.

 

Bilder: Bernd Richter, Willi Rühl

Text:     Werner Schmidt







OWK im April:
Sommerliche Temperaturen im April
"Vom Brombachtal durchs Mümlingtal"

Bei bestem Wanderwetter trafen sich 34 Wander/innen nebst 2 Kinder in Kirch-Brombach zur angesetzten Plan- wanderung. Die Anfahrt erfolgte von Gross-Bieberau aus in PKW-Fahrgemeinschaften.

Vorbei am Burghof führte die Wanderung über das Herrenwäldchen nach Bad-König in den Kurpark.

Dazwischen konnten Ausblicke nach Balsbach, über die Pfälzer Höfe, zur Böllsteiner- und Hassenrother-Höhe sowie bis nach Höchst, Sandbach und Bad-König ge- nossen werden.

Zur Stärkung verteilte die 1. Vorsitzende, Renate Lokay, Ostereier.

Im Kurpark wurde sodann eine Rast eingelegt.

Danach ging es auf der gegenüberliegenden Hangseite auf schmalen Pfaden am Ebertsgraben (dort war früher eine Tempelanlage) vorbei nach Zell. Bis dorthin wan- derten A- und B-Tour gemeinsam. Nunmehr trennte sich die Wandergruppe.

Während die B-Tour zur Mittagsrast einkehrte, wan- derten die 19 Wander/innen der A-Tour weiter auf dem jetzt folgenden anspruchsvolleren Teil der Rund- wanderung. Nach Überquerung der B 45 ging es Richtung Steinerne Schanze über den Stahlbuckel und am Keltenhain vorbei zur oberhalb von Langen-Brom- bach liegenden Dreimärkerhütte.

Dazwischen gab es wieder herrliche Ausblicke Richtung Spreng, ins Mümlingtal, Momart und Vielbrunn/ Hainhaus. Von der Hütte aus boten sich weitere Fern- blicke, aber auch eine gute Gelegenheit zu einer weiteren Rast.

 

 

 

 


Danach führte die Wanderung talwärts an der Heiner-Hütte vorbei und die Wandergruppe erreichte nach Überqueren der Kreisstraße nach Zell und weiter über höherliegende Wirtschaftswege den Ausgangs- punkt der Wanderung.

Wie geplant, trafen sich dort fast zeitgleich beide Wandergruppen, wobei sich die B-Tour des Linien-Busses (Ruf-Bus) von Zell aus zur Rückfahrt bediente. Gemeinsam wurde die Heimfahrt angetreten.

Die zurückgelegte Strecke der A-Tour betrug rund 18 km.

Wanderführer waren die Familien Richter und Mucken- sturm.

Text: Wilfried Muckensturm

Bilder: Bernd Richter und Werner Schmidt



OWK im März:
Wanderwetter und Fernblicke  vom Feinsten

Wanderung über die Höhen des Fischbachtals

30 Wanderfreunde genossen einen herrlichen Wandertag.

Ideale Bedingungen: Temperatur ok, super klare Luft. Tolle Fernsicht in die Pfalz, den Taunus, den Rheingau. Zum Greifen nah: Frankfurt mit seinen Wolkenkratzern.

Schon sehr zeitig waren die A-Wanderer gestartet. Erste Herausforderung: 152 Treppenstufen von der Grundschule bis hinauf zum Ehrenmal auf dem Haslochberg.


Weiter ging’s Richtung Nonrod, unweit der zwölf Apostel wurde Rast gehalten. Steilanstieg zum Weinweg, gegen 12 Uhr Ankunft am Etappenziel, dem Kaiserturm.

 

 

 

 

Höhe: 34 Meter, Baujahr 1906/07: diese und weitere Daten zum Kaiserturm, sowie dem „Vater“ der Wegemarkierung im Odenwald Ludwig Seifert: darüber informierte Klaus Bechthold.

Start der Wandergruppe B war in Lützelbach. Zunächst Anstieg Richtung Neunkirchen, weiter zu den Quellen von Modau, Lauter und Gersprenz. Über Hexensteig und Hexenweg wurde der Kaiserturm erreicht.

13 Uhr: Schlußeinkehr für beide Gruppen im „Grünen Baum“ in Neunkirchen.

Nach anspruchsvoller Wanderung kam die Gelegenheit zu Speis und Trank zur rechten Zeit.

Nach ausgiebiger Stärkung brachte die „Blaue Linie“ die Wanderschar zurück ins heimatliche Bieberau.

Der angekündigte Regen setzte erst bei der Heimreise ein, Neunkirchen verabschiedete uns mit einem wundervollen Regenbogen.


Das Dankeschön von Renate Lokay für die erfolgreiche Tour ging an:

Marianne Thomasberger, Edith und Klaus Becht- hold, Brigitte und Erich Schnatz.

 

Text:         Bechthold/Schmidt

Bilder:      Richter/Schmidt



Mitgliederversammlung und Wanderer-Ehrungen am 12. Februar


Mitgliederversammlung

Die 1. Vorsitzende, Renate Lokay, war hoch erfreut. Sie konnte die stolze Zahl von 54 Mit- gliedern begrüßen.

Zunächst informierte sie die Erschienen über den Ablauf der Versammlung:

Mitgliederversammlung, gemeinsames Es- sen, Ehrung der Jubilare und Wanderer, Bilder-Rückblick auf 2016.


Während der Pause:

 

 

Musikalische Untermalung auf dem Akkordeon, dargeboten von Marianne Hoppe und Doris Pfeiffer.



Nach dem Gedenken an die Verstorbenen folgte der Jahresbericht. Renate Lokay stellt insbesondere die Leistung der 33 Wander- führer heraus. Sie sorgten dafür, dass alle Wanderungen gut geplant und erfolgreich verliefen.

Dies kommt auch im Bericht von Wanderwart Werner Schmidt zum Ausdruck:

Bei den Wanderungen konnten erneut gestiegene Teilnehmerzahlen festgestellt werden. An 26 Touren nahmen insgesamt 570 Wanderer teil.

Auch für das Jahr 2017 stehen wieder attraktive Wanderungen an.

Einen Höhepunkt wird sicher die Mehrtagesfahrt in die Kitzbüheler Alpen darstellen. Wanderfreund Werner Stöckl stellte die 5-Tages-Fahrt detailliert vor.

36 Anmeldungen liegen bereits vor, einige freie Plätze sind noch vorhanden.

Wie Seniorenwartin Ruth Liebig berichtete, ist die Seniorengruppe einmal im Monat aktiv. Es gibt kleinere Wanderungen, die Geselligkeit steht im Vordergrund.

Neben dem reinen Wandern ist der Verein auch auf anderen Gebieten aktiv:

Eine Nordic-Walking-Gruppe trifft sich wöchentlich, den „Klubabend“ gibt es monat- lich, und zweimal im Jahr beteiligt sich die Ortsgruppe an das Vereinsschießen der Schützenvereine in Groß-Bieberau und im Ortsteil Rodau.

Es folgten der Bericht von Naturschutzwart Peter Segebart sowie der Kassenbericht von Schatzmeisterin Inge Richter.

„Eine einwandfreie Arbeit“ bestätigte Karl-Heinz Heyd im Namen der Kassenprüfer. Sein Antrag auf Entlastung von Schatzmeisterin und Vorstand wurde einstimmig angenommen.

 

Wanderer-Ehrung

Den Dank für treue und langjährige Mitgliedschaft überbrachten der Bezirks- vorsitzende Wolfgang Roth zusammen mit Renate Lokay.

 

 

 

 


Mit einer Urkunde und einem Blumengruß wurden geehrt:

75-jährige Mitgliedschaft:      Klaus Weber

60-jährige Mitgliedschaft:      Horst Seitz

40-jährige Mitgliedschaft:      Anna und Josef

                                              Latzel

25-jährige Mitgliedschaft:      Sven Hütter

40 besonders fleißige Wanderer konnten mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet werden:

 

 

 

 
















Zu ersten Mal geehrt wurden Georg u. Karin Krell, Klaus Jezierski und Friedel Lauten- schläger.
Mit 34 Ehrungen konnte Hiltrud Schweitzer die meisten Ehrungen verzeichnen.


Spitzenwanderer 2016:

Aktive:       Renate Lokay

  

Senioren: Gerlinde Bachmann, Ruth Liebig

                 und Eva Ludwig (alle punktgleich)

 

Die Versammlung schloss mit einer Bilder- schau aus dem vergangenen Wanderjahr. Es wurden Erinnerungen an ein erfolgreiches Vereins- und Wanderjahr aufgefrischt.




Auftaktwanderung am 08. Januar

"Vom Weinberg zum Forstberg"


Die erste Wanderung im neuen Jahr führte orts- nah durch Bieberauer und Reinheimer Gemar- kung. Die Wanderführer Marianne und Wolfgang Hoppe sowie Inge und Bernd Richter hatten eine Stecke mit einer Wanderzeit von 2 ½ Stunden ausgewählt.

Bei gutem Winterwetter trafen sich 34 Teil- nehmer, davon 2 Kinder, um 13 Uhr am Biber- platz. Nach einem Neujahrsgrußwort der Vorsitzenden Renate Lokay überraschten die Wanderführer mit einem kleinen Sektumtrunk zu einem Prosit auf das neue Jahr und dann ging es in einer Einheit los. Über den Flurbachweg und leichtem Anstieg bis zum Parkplatz Heidekopf ging es nach Überquerung der Landstraße ein Stück auf dem Höhenweg Richtung Windlücke bis zum Abzweig rechts zur Flur Schaubach.

 

 

 

 


Am Weinberg

Oberhalb der Schaubach, am neu angelegten Weinberg der Stadt Reinheim und dem schönen Ausblick auf den winterlich verhangenen Forstberg, gab Bernd Richter eine kurze Schilderung zur Entstehung dieses Weinbergs und zur Reinheimer Winzer-Vergangenheit sowie zu erdgeschichtlichen Daten zum „Vulkan“ Forstberg.

Weiter ging es abwärts ins Tal und entlang der Schaubach. Hier gab es zur „Schaawisch“ die nächsten Informationen für die wissbegierigen Wanderer vom Landwirt und Mitwanderer Georg Krell.

Georg Krell informiert


Der Weg führte nun über die alte Bundesstraße zu den Gersprenz-Wiesen. Auf dem Wiesenweg entlang der Gersprenz unterhalb des Forstbergs bis zur Schleifweg-Brücke und weiter bis zur Sportplatz-Brücke erreichte die Wandergruppe um 15.30 Uhr wieder Groß-Bieberauer Stadt-gebiet.

Nach einem für alle verträglichen Wandertempo auf einem an diesem Tag, gottlob, trittfestem Geläuf, erwartete das freundliche Bedienungs- personal im jüngst eröffneten Café Molentino im Bürgerzentrum die Wanderer zur vorgesehenen Schlussrast.


Text:       Bernd Richter   

Bilder:   Werner Schmidt




Zum Jahresabschluss nach Rodau am
11. Dezember

 

Zum Abschluss des Wanderjahres trafen sich 30 Wanderfreunde und wurden von der 1. Vor- sitzenden Renate Lokay begrüßt.

Unter Führung des Wanderwartes ging es über den „Hüttenweg“ hinauf auf die „Hohe Straße“. Weiter über den „Wembacher Weg“ hinab nach Rodau. Nach rund 1 ¼ –stündiger Wanderung war das Etappenziel „Ännie-Merz-Anlage“ erreicht. Schön gelegen mit Spielwiese, schönem Blick auf Rodau mit seinem Herrenhaus.




Nach kurzer Verschnaufpause kam auch schon der „Glühwein- und Lebkuchen-Express“.


 

 

 

 



 

 

Neben der körperlichen Stärkung der Wander- freunde trugen zur seelischen Stärkung die von Marianne Hoppe auf dem Akkordeon vorge- tragenen weihnachtlichen Weisen bei.

Es war erneut ein besinnlicher und gelungener Abschluss eines wieder erfolg- und erlebnisreichen Wanderjahres.

Die letzte Wanderstunde 2016 wurde mit dem Rückweg nach Bieberau  - mit den letzten Sonnen- strahlen des Tages- absolviert.

Gegen 17 Uhr war der Ausgangspunkt wieder er- reicht, so dass für viele Mitwanderer noch Gelegenheit blieb, sich auf das sodann statt- findende Adventskonzert im Bürgerzentrum vorzu- bereiten.

 

 

Text:        Werner Schmidt

Bilder:      Bernd Richter, Werner Schmidt





Über „Kotlettpfad“ und „Rehberg“ nach Roßdorf

Freundliches Herbstwetter begleitete die Wanderer der Odenwaldklub Ortsgruppe bei ihrer Tour am Sonntag, dem 13.11.2016.

 

 

 

 

In Ober-Ramstadt, Stadt der Farben, erläutert Renate Lokay den Verlauf der Wanderung


Mit Bus und Bahn ging es nach Ober-Ramstadt. Unter Führung der 1. und 2. Vorsitzenden, Renate Lokay und Hiltrud Schweitzer, startete die Wanderung am Bahnhof.

Nach dem Passieren der Stadtgrenze von Ober- Ramstadt, ging es durch freie Gemarkung hinauf auf eine kleine Anhöhe, dann erreichte man den Roßdörfer Wald und den „Kotlettpfad“. Die Entstehung dieser Bezeichnung erläuterte Renate Lokay.

Auf dem Roßberg

 

 

 

 


Hoch oben auf dem Roßberg war Raststation. Neben dem mächtigen Holzkreuz – ein Symbol für Frieden und Freiheit – konnten die Wanderer sowohl die schöne Fernsicht als auch den Blick auf die naheliegenden Wingerte der Familie Edling bewundern.

Nach steilem Abstieg hinunter nach Roßdorf war das Weingut bald erreicht. 30 Wanderer erfuhren bei einer Verkostung der edlen Tropfen vom Weingutbesitzer Herrn Edling viel Wissenswertes über Anbau und Herstellung seiner Weine. In guter Stimmung ging es per Bus zurück nach Groß-Bieberau.

Bericht: Renate Lokay

Bilder:   Georg Krell und Bernd Richter



Im Beerfelder Land

Rucksackwanderung am 02. Oktober


Bei einem nicht unbedingt zu erwartenden, aber im Nachhinein besten Wanderwetter, fuhren 19 Teilnehmer mit Bahn und Bus nach Beerfelden, dem Startort für die Rundwanderung.

Der erste Anlaufpunkt der Wandergruppe war der 12 - Röhren-Brunnen (Mümlingquelle) in Beerfelden.


Am Brunnen


Dieser entstand nach dem Stadtbrand 1810 und war bis zu der 1898 fertiggestellten Wasserleitung Hauptversorgung- stelle der Bevölkerung. Letzte umfangreiche Arbeiten an der denkmalgeschützten Anlage fanden 1992 statt.

Nach Verlassen von Beerfelden überquerte die Gruppe die Bundesstraße und wanderte im Bereich des Bike-Parks stets bergauf bis der Sensbachtaler-Höhenweg erreicht wurde. Hier wurde ein kleiner, aber lohnender, Abstecher zum Aussichtspunkt Sensbacher Höhe gemacht, einem aufgeschütteten Berg mit einem tollen Panoramablick.

Die Wanderung führte dann vorbei an dem Sensbachtaler Friedhof, der zu Beginn des 30-Jährigen Krieges angelegt wurde. Aus dieser Zeit stammen auch noch die ältesten Teile der Friedhofsmauer.

Weiter wandernd und den Höhenweg wieder verlassend, erreichten die Wanderer nunmehr die über Gammelsbach liegende G.-Schmidt-Hütte mit einem wunderbaren Pano- ramablick auf die über dem Tal liegende Ruine Freienstein.

 

 

 

 



Ruine Freienstein

Während sich die aus 6 Personen bestehende A-Wander-gruppe aus dem Rucksack für die noch bevorstehende Wegstrecke stärkte, wanderte die B-Wandergruppe mit 13 Personen direkt weiter nach Gammelsbach zur Mittags-einkehr.

Frisch gestärkt wanderte die A-Tour nunmehr durch Gam- melsbach und erreichte nach kurzem aber heftigen Anstieg die Burgruine Freienstein. Die Gründung der Burg im 13. Jahrhundert durch die Schenken zu Erbach lässt sich aus den mittelalterlichen Besitzverhältnissen erschließen.

Jetzt ging es weiter bergauf zur Hirschhorner Höhe, wo die Gruppe wieder einen Hauptwanderweg erreichte.

Gut in der Zeit liegend, entschloss man sich nach Empfehlung durch die Wanderführer spontan zu einem Schlenker zur Grubers Eiche und der sich am Weiler Leonardshof befindlichen St. Leonardskapelle. Die Grubers Eiche wurde 2006 von den Leonhardshöfern gepflanzt, da die alte Eiche umgebrochen war. Die Eiche war und ist dem Zentgrafen, Kirchenverwalter und Kirchenältesten Johann Ludwig Gruber gewidmet. Die Leonhardskapelle wurde über einer Quelle errichtet, der heilende Wirkung zugesprochen wurde. Sie diente als Wallfahrtsort für Bauern und Pferde. Mit der Verbreitung der Reformation verfiel die Kapelle und diente als Steinbruch.

Der Blick ins Finkenbacher Tal konnte auf diesem Abschnitt zusätzlich genossen werden.

Die Wanderung führte weiter über den Beerfelder Vogelherd und vorbei an dem Kriegerdenkmal zurück zum Marktplatz von Beerfelden, dem Ausgangspunkt der Rundwanderung.

Die A-Wanderer hatten jetzt eine Strecke von rd. 17 km zurückgelegt. Höchster Punkt 540 m. Tiefster Punkt 276 m.

Hier trafen nun auch wieder die B-Wanderer ein, die von Gammelsbach aus den Linienbus nach Beerfelden benutzten. Sowohl die Vorsitzende, Frau Renate Lokay, als auch der Wanderwart, Herr Werner Schmidt, bedankten sich bei dieser Gelegenheit bei der Wanderführung, den Familien Muckensturm und Richter, für die Planung und Durchführung dieses gelungenen Wandertages.

Gemeinsam wurde die Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln angetreten.


Text:    Wilfried Muckensturm

Bilder: Inge Richter




Durch Streuobstwiesen und Weinberge am 11. September

Herrliche Ausblicke zwischen Klein-Umstadt und Kleestadt


Großes Interesse fand die Einladung des Odenwaldklubs Groß-Bieberau zu einer naturkundlichen Wanderung. Die Vorsitzende, Renate Lokay, begrüßte am Startpunkt in Groß-Bieberau 30 interessierte Teilnehmer. Die Wander--führer, lngrid und Werner Schmidt, Kerstin und Helmut Tempel und Christel und Heinz Schürmann hatten die Wanderung in den Bachgau mit einem naturkundlichem Schwerpunkt vorbereitet. Mit Privat-Pkw ging es zunächst nach Kleestadt wo das DRK-Heim den Startpunkt für beide Gruppen A und B bildete.

Wolfgang Schmitt bei seinen Ausführungen


Wolfgang Schmitt, Vorsitzender der NABU Ortsgruppe Kleestadt/Klein-Umstadt/Richen, ein Urbieberauer, hat sich für die Übernahme des naturkundlichen Teil der Führung gerne bereiterklärt. Er trug seine Vorträge, gespickt mit geschichtlichen Anekdoten, sehr engagiert vor.

Gemeinsam starteten die Gruppen A und B und es ging über Feld- und Wie­senwege Richtung Naturschutzgebiet. Die Kleestädter hatten bereits im Mittelalter Wein angebaut und mit ihrem Dienstherrn vereinbart, ihre Steuern, den Zehnten, durch Wein abzugelten. Dazu nahmen sie nicht ihren guten Wein, sondern legten einen besonderen Nordhang an, dessen Terrassen noch sichtbar sind. ln den Archiven ist nachzulesen, dass die Kleestädter ihren Wein immer pünktlich ablieferten und dass er stets mit „sehr sauer" oder „ungenießbar" klassifiziert wurde.

 

 

 

 

Blick über Kleestadt ins Dieburger Hügelland


Nach einem Biotop-Besuch trennten sich die Gruppen. Trotz Hitze und we­nig Schatten wurde weiter gewandert. Die Teilnehmer der A-Gruppe wander­ten eine Strecke von 11 km über die Hohe Straße zum Abschlusspunkt nach Richen. Der sonst mögliche Blick bis nach Frankfurt und in den Taunus wurde durch Dunst behindert. Das ist wahr- scheinlich schon den Römern so ergangen, die diese Straße Richtung Dieburg anlegten. Ein beim Pflügen im Acker gefundener römischer Meilenstein bestätigt dies. Da das Original in das Landesmuseum Darmstadt gebracht wurde, hat man an der Fundstelle eine Kopie aufgestellt.

Die B-Gruppe lief 6 km zurück nach Kleestadt und traf sich dort mit der A-Gruppe zum Abschluss im „Tannenhof“ im Ortsteil Richen.

Die Vorsitzende bedankte sich bei Wolfgang Schmitt und der Wanderführung für eine informative und gelungene Wanderung. Nach einem deftigen Essen, typisch für einen Bauernhof, oder einem Salat ging es gegen 16.00 Uhr mit den PKWs zurück nach Groß-Bieberau.

 

Heinz Schürmann




Fahrradtour durch das Gersprenztal nach Klein-Gumpen

13 mutige Fahrradfahrer und -innen trafen sich am Sonntag, 28.08.2016, zur Mittagszeit am Netto Parkplatz, um trotz einer angekündigten Hitzewarnung von 34 Grad die diesjährige Fahrradtour anzugehen. Los ging es über den Wersauer Weg und schon ereignete sich der erste unplanmäßige Stopp – der Akku für ein E-Bike war zuhause liegen gelassen worden. Dieser wurde geholt und die Gruppe fuhr am Eisteich vorbei und weiter durch Wersau nach Brensbach.

 

 

 

 



Hier schlossen sich zwei weitere Radfahrer der Gruppe an. Weiter ging die Fahrt Richtung Fränkisch Crumbach. Kurz vor Beerfurth wurde eine Rast auf dem sogenannten Promilleweg eingelegt. Eine kleine alkoholfreie Stärkung von der Radführung, ein Müsliriegel, wurde gerne angenommen. Vorbei an Bockenrod, durch Reichelsheim wurde das Ziel die Gastwirtschaft „Zur Linde“ in Klein-Gumpen erreicht. Nach einer ausführlichen Rast ging es wieder zurück nach Groß-Bieberau. Allerdings um zwei Personen weniger, ein Reifen hatte seinen Dienst aufgegeben.

Werner Schmidt bedankte sich im Namen des Vorstandes bei der Führung Karl-Heinz Heyd, Brigitte und Reiner Hütter für die schöne Wegführung.


Text und Bild Brigitte Hütter




Zum „Quellenpark Kronthal“

Wanderung im Gebiet von Kronberg im Taunus  

Am Sonntag dem 14. August trafen sich die Wanderer und Wanderinnen am Marktplatz, um mit einem Charterbus nach Schwalbach am Taunus zu fahren.

In Schwallbach angekommen ging es für A- und B-Wan­derer vorerst gemeinsam durch Feld und Flur. Unterwegs erklärte Wanderführer Wolf-Dieter Schütze die Namens­bezeichnungen der Wege, welche die Wanderer auf dem Weg nach Kronberg passieren.

Im knappen Abstand erreichten die Wanderer den "Quellenpark Kronthal", dieser erinnert an die Blütezeit des dortigen. Kurwesens.

Drei Quellen und ein Kneippbecken sind heute noch aktiv.

  

 

 

 

 

Rast im "Quellenpark Kronthal"

 

Obstlehrpfad bei Kronberg

 

Für die A-Wanderer ging es weiter über eine Anhöhe, vor­bei am Opel-Zoo, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubi­läum feiert, hinab nach Kronberg.

Die B-Wanderer nahmen einen kürzeren Weg, um in Kron­berg im Restaurant Schützenhof gemeinsam mit den A-Wanderern das Mittagessen einzu-nehmen. Danach hatte alle noch genügend Zeit, um in Kronberg die Burg, die Alt­stadt und den Victoriapark zu erkunden.

Gegen 16.00 Uhr fuhr der Bus wieder zurück nach Groß-Bieberau und alle erlebten einen schönen Wandertag.

Wanderwart Werner Schmidt bedankte sich bei den Wanderführern Wolf-Dieter Schütze, Hiltrud Schweitzer, Renate Lokay und Karin Kanski.


Text: Renate Lokay      

Bilder: Wolf-Dieter Schütze und

Bernd Richter



Das Messeler Hügelland
Wiesen und Waldwanderung am

10. Juli



Trotz des zu erwartenden heißen Sommertages konnten die Wanderführer Brigitte und Reiner Hütter sowie Renate Lokay und Karl-Heinz Heyd 10 unerschrockene Wanderer be- grüßen.

Nach einer kurzen Beratung wurde beschlossen, dass es bei dieser Wanderung nur eine Gruppe gibt. Der Linienbus brachte die Ausflügler nach der Anfahrt auf eine fiktive Bushaltestelle in Spachbrücken, relativ zeitnah zur Haltestelle Schloss in Darmstadt. Der innerstädtische Busverkehr brachte anschließend alle zum Ausgangspunkt „Oberwaldhaus“. Rechts des Steinbrücker Teiches führte nun der Weg, vorbei an einem ehemaligen Ponyunterstand, tiefer in den Darmstädter Stadtwald hinein. An der Mornewegeiche hat Brigitte Hütter einige interessante Informationen über den in Groß-Bieberau geborenen Herrn Morneweg vorgetragen. Danach ging es weiter zur ersten Rast an diesem Tag der Schutzhütte an der Scheftheimer Wiese. Nach einer stärkenden Brotzeit sowie einer Information über das heutige Naturschutzgebiet „Scheftheimer Wiesen“ wurde die Wanderung fortgesetzt.

                                             

         

An der Grube Prinz von Hessen


Vorbei an der Grube Prinz von Hessen, einem beliebten Badesee, an dem bereits ein reger Badebetrieb herrschte hin zum Verbindungsweg in das Messeler-Hügelland. Der meistgehörte Satz an diesem Tage war nicht „Oh ist das heiß heute!“  - NEIN - sondern „Achtung Radfahrer!“ von vorne und von hinten. An der Dianaburg (heute ein kleines weißes achteckiges Haus) wurde nochmals eine ausgedehnte Pause eingelegt, bevor der Rest des Weges zurück zum Ausgangsort angetreten wurde. Eine kurze Strecke dieses Weges führte am Waldrand entlang und jeder war froh, dass hinter dem Jagdschloss Kranichstein wieder ein geschlossenes Waldstück begann. Mit einem erfrischendem Getränk und Livemusik am Oberwaldhaus war die Wanderung beendet. Wanderwart Werner Schmidt bedankte sich im Namen des Vorstands bei der Wanderführung für diese gelungene Wanderung.

 

 

Text: Karl-Heinz Heyd                                Bild: Werner Schmidt




Zum OWK-Wanderheim nach Knoden am 12. Juni 2016

Sternwanderung des Gesamt-OWK


Die vom Gesamt-Odenwaldklub angeregte Stern-wanderung aller Ortsgruppen zum OWK- Wanderheim in Knoden wurde vom OWK-Groß-Bieberau aufge- griffen und im Wanderplan aufgenommen. Hierfür wurde von den Wanderführern Renate Lokay, Hiltrud Schweizer, Inge und Bernd Richter eine schöne aber auch anspruchsvolle Wanderstrecke ausgewählt und erkundet.

Die Wetter-Prognose der letzten Zeit „Tiefdruck mit Regen“ verhieß für diesen Sonntag nichts Gutes. Trotzdem ließen sich 24 Wanderfreunde, davon 2  Kin- der, nicht abschrecken und fuhren von Groß-Bieberau um 9.00 Uhr mit einem Charterbus nach Bensheim-Wilmshausen.

Von dort startete die Gruppe auf der ausgewählten Strecke nach Knoden. Nach dem ersten Anstieg zum „Schönberger-Kreuz“ wurde der Höhenweg (Markie- rung gelbes Dreieck) Richtung Knoden erreicht. Hier trafen die Groß-Bieberauer auch andere Ortsgruppen, die auch diese Strecke ausgewählt hatten.


Wandergruppe vor einer Schutzhütte


Leider hatte Petrus für diesen Tag kein Erbarmen. Ab hier ging es nur noch im Dauer-Starkregen weiter. Über das „Weinloch“ und die „Karl-Stähr-Hütte“ (hier kurze Pause) ging die Gruppe auf eigentlich schönen Waldwegen, die jetzt aber durchnässt und schwer begehbar waren. Der Schlussanstieg nach Knoden führte dann über einen schwierigen Trampelpfad. Nach 2 1/2 Stunden Wanderung erreichten die Groß- Bieberauer geschlossen das Wanderheim. Hier waren bereits zahlreiche Ortsgruppen eingetroffen. Weitere trafen noch später ein. Von den angemeldeten 600 Wanderern waren fast alle gekommen.

Der Gesamt-OWK hatte für diesen Tag in seinem Wanderheim ein Programm zum gemeinsamen Treffen und Kennenlernen der Ortsgruppen und zum Erkunden des Wanderheims vorbereitet.


Bewirtschaftung durch die OG Dieburg

Odenwälder-Pellkartoffelessen von den Landfrauen

   aus Groß-Bieberau

Musikalische Unterhaltung mit der Fischbachtaler-

   Akkordeongruppe

-   Naturkundliche Exkursion mit Manfred Hechler und

    2 Wanderungen mit dem Förster Jens Eder

-   Bienenstand mit Honigverkauf


Pitschenass mischten sich die Gruppe unter all die zahlreichen OWK-ler, die sich vom Dauerregen Ihren Aufenthalt in Knoden nicht vermiesen ließen und munter „ourewälderrisch“ unter- und miteinander „babbelten“. Dafür war dieser Tag ja auch vorgesehen.

Für die Rückkehr wurde der Linienbus ab Gadernheim ausgewählt und so musste sich die Gruppe, jetzt nur noch 14 Personen, zu einem festgelegten Termin wieder für die Rückwanderung von Knoden nach Gadernheim sammeln. Auch das war bei den immer wieder aufkommenden Schauern zu meistern und nach 2 Stunden erreichten die Wanderfreunde in Gadernheim den Bus.

Die Vorsitzende Renate Lokay dankte der Wanderführung für die Vorbereitung der Tour und die sichere Führung unter erschwerten Bedingungen und den bei der Organisation der Veranstaltung beteiligten Mitgliedern:

Marianne Hoppe und Doris Pfeiffer, Akkordeon

Gerlinde Bachmann und Ruth Liebig, Pellkartoffel- essen

Peter Segebart, Service

.

Text Bernd Richter                                             Bild Georg Krell



Städtetour Wiesbaden am 01. Mai 2016

Natur, Kultur, Kulinarisches in der Landeshauptstadt


„Ausgebucht!“, so stand es schon kurz nach der Veröffentlichung auf der Einladung nach Wiesbaden.

Der Bus startet pünktlich. In Reinheim werden noch 3 Wanderer aufgenommen. Die 50 Wanderer, darunter 4 Kinder, erwartet ein interessanter und sonniger Tag. Wanderführer Werner Stöckl erläutert den Ablauf des Tages und berichtet über interessante Details zu Wiesbaden als eines der ältesten Kurbäder Europas und stimmt danach das allseits bekannte Lied „Der Mai ist gekommen …“ an. Die erste Station in Wiesbaden ist am Fuße des Nerobergs. Mit der für ihren Wasserantrieb bekannten „Nerobergbahn“ erfolgt der Aufstieg zum Neroberg in wenigen Minuten.

Auf dem Neroberg angekommen

Von verschiedenen Aussichtspunkten aus ergibt sich ein herrlicher Blick auf die noch ruhige Landeshauptstadt. Nach einer kleinen Pause teilen sich die Wanderer in zwei Gruppen. Eine große Gruppe bricht zu einem Waldspaziergang auf. Sie wandert auf einem Lehr- und Erlebnispfad u.a. über eine Brücke die über Totholz führt, vorbei an der Hoffmanns-Hütte, die über Holzverwendung informiert und einer Klangstation aus Holz, an der sich ein paar Wanderer im Töne erzeugen versuchen. Vorbei geht es dann am Kletterpark, in dem sich Kinder und Erwachsene in luftiger Höhe bewegen und am Opel-Bad vorbei hin zu der zweiten Gruppe an der Russisch-Orthodoxen Kirche. Diese Wanderer haben sich auf kurzem Wege zur Kirche begeben, um Zeit für eine Innenbesichtigung zu haben und um auch den Russischen Friedhof besuchen zu können. Am Platz vor der Kirche treffen sich die Wanderer mit der Stadtführerin, die noch einige Auskünfte zur Entstehungsgeschichte der Kirche gibt und die Verbindungen der hessischen Fürsten mit dem russischen Zarenhaus aufzeigt. Zusammen geht es dann talwärts zum Bus und die geführte Stadtrundfahrt startet. Die nette Stadtführerin gibt viele Erläu-terungen zur Stadtgeschichte Wiesbadens, von der kleinen ländlich geprägten Gemeinde des 18. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Landeshauptstadt mit über 287.000 Einwohnern. Vorbei an herrschaftlich wirkenden Villen, deren frühere und heutige Nutzung erklärt wird, geht die Fahrt zum Kurhaus.

 

 

 

 

Im Kurpark Wiesbaden


Dort erkunden die Wanderer das Kurhaus und den Kurpark aus der Nähe. Weiter geht die Fahrt durch die Innenstadt, vorbei an Staatskanzlei, Marktkirche und Hauptbahnhof, um dann Richtung Biebrich abzubiegen. Am Biebricher Schloss erfolgt noch ein Halt mit weiteren Erklärungen zu der Geschichte des Schlosses, dem Schlosspark und seinem Umfeld. Nach gut zwei Stunden mit interessanten Informationen bringt der Bus die Wanderer zur Abschlussrast in das Weingut „Nürnberger Hof“. Nachdem sich alle gestärkt haben und dabei auch die herrliche Aussicht über den Rhein hinüber nach Mainz genossen haben, startet der Bus zur Heimfahrt. Wanderwart Werner Schmidt bedankt sich bei den Wanderführern für diese interessante Städtetour, zu der auch das herrliche Wetter seinen Beitrag geleistet hat.


Text Willi Rühl

Bilder Willi Rühl, Peter Segebart




Wanderung durch das Modautal
am 10. April 2016



Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntagmorgen 14 Wanderer am Städtischen Kindergarten in Groß-Bieberau zur Wanderung nach Herchenrode.

Die Wanderführung vor der Kita


 

 



 

 

 

 

Wanderer der 2. Gruppe auf dem Weg nach Herchenrode


Der Weg führte über die Bismarkeiche nach Modautal, Ernsthofen.  Zur Mittagsrast kehrte die Gruppe in Herchenrode ein.

Die zweite Gruppe, bestehend aus 18 Wanderern
2 Kindern und einem Hund, fuhr mit dem Bus nach Lützelbach. Nach einem kurzen leichten Anstieg und einem Blick in einen Steinbruch ging es bergab. Auf dem weiteren Weg wurde die Gruppe mit einer schönen Weitsicht nach Herchenrode belohnt.

Hier trafen sich die Wanderer zum gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte „Von Stein". Die Vorsitzende Renate Lokay bedankte sich bei der Wanderführung für die interessante Wanderung. Nach der ausgiebigen Mittagspause wanderten beide Gruppen nach Brandau und fuhren dann nach Groß-Bieberau zurück.

Abschlussbild der 2. Gruppe


Text Familie Bechthold und Schnatz

Bilder Willi Rühl und Werner Schmidt




Mitgliederversammlung mit Vor- standswahlen am 03. Februar 2016 

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung war mit 47 teil- nehmenden Personen gut besucht. Die 1. Vorsitzende Renate Lokay entschuldigte die wegen eines Krankenhaus-aufenthalts verhinderte 2. Vorsitzende Hiltrud Schweitzer.  

Zu Beginn der Versammlung wurde der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Elli Ganzert, Fritz Beilstein, Justus Krell, Georg Weber und Karl Heinz Stumpf gedacht.

Renate Lokay teilte der Versammlung mit, dass der Schatz-meister Karl-Dieter Hach sich nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Sie dankte ihm für sein gewissenhaftes Engagement und überreichte ihm ein Präsent und die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft. Karl-Dieter Hach bedankte sich bei der 1. Vorsitzenden und erklärte noch einmal, dass er das Amt nach 15 Jahren in jüngere Hände legen will.

Nach den Berichten der Vorsitzenden, des Schriftführers,des Wanderwarts, des Naturschutzwarts und des Kassenwarts erklärte Wolfgang Hoppe als Kassenprüfer, dass die Prüfung zu keiner Beanstandung geführt hat und dem Vorstand Ent- lastung erteilt werden kann.

Die Leitung der anstehenden Wahl zum Vorstand wurde vom Wanderfreund Werner Stöckl übernommen.  

1. Vorsitzende Renate Lokay, 2. Vorsitzende Hiltrud Schweit- zer, Schriftführer Willi Rühl, Wanderwart Werner Schmidt, Seniorenwart Ruth Liebig, Pressewart Peter Segebart, Beisitzer Marianne Hoppe, Karin Kanski und Ingrid Schmidt wurden wiedergewählt.

Neu wurde Inge Richter als Schatzmeister in den Vorstand gewählt.

Kerstin Tempel hat sich auf Bitten von Karl-Dieter Hach als Jugendwart wählen lassen.  

Sämtliche Bewerber wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Die gewählten Kandidaten nahmen die Wahl an.

Für die ausscheidenden Kassenprüfer Wolfgang Hoppe und Ingrid Richter, die als Vorstandsmitglied nicht mehr wählbar war, werden Edith Bechthold und Reiner Hütter die Aufgabe übernehmen.

Die Versammlung wurde wieder mit einigen Weisen der Akkordeonspielerinnen Marianne Hoppe und Doris Pfeiffer abgeschlossen.

 

Peter Segebart 

 

 

 

 

Fastnachtswanderung

am 07. Februar 2016

3-faches Helau in Überau 

Der Himmel war voller Wolken, leichter Regen fiel. Trotzdem fanden sich 20 Wanderfreunde zusammen, um den Überauer Fastnachtsumzug gemein­sam anzuschauen. Treffpunkt war am Restaurant Alanya in der Bahnhofstraße. Die 1. Vorsitzende, Renate Lokay begrüßte die Wandergruppe. Ingrid und Wer­ner Schmidt führten in einer einstündigen Wanderung die Anwesenden nach Überau. Auf den Schleifweg über die Gersprenzbrücke hinweg ging es hinauf Richtung Rabenloch. Vor dem Einstieg in das „Loch“ zweigte die Wander­strecke nach links Richtung Forstberg ab. Dabei wurde -wie ein kundiger Mitwanderer erläuterte- die Bieberauer Gemarkung verlassen.

 

 

Oben auf dem Höhenzug grüßten der Otzberg und die Ausläufer des Spessarts. Auf dem Wanderweg S2  erreichten die Wanderfreunde zügig ihr Wanderziel, das närrische Iwweroo. Das geduldige Warten auf das Ankommen des Fastnachtszuges wurde erleichtert, da für Essen und Getränke bestens gesorgt war. Auch die musikalische Untermalung sorgte trotz nasskalten Wetters für gute Stimmung. Mit 48 Fastnachtsgruppen hatten die Überauer wieder einen imposanten Umzug auf die Beine gestellt. Schlusslicht war der Wagen des Elferrats. Über das „Ackerau" machten sich die Wanderfreunde frohgestimmt auf den Weg zurück nach Groß-Bieberau.

 

Text Werner Schmidt                  Bild Georg Krell

 

 

Wassererlebnis an der Wembach

Über die Windlücke, entlang des Wembachs nach Reinheim am 03. Januar 2016

 

Auf dem Weg nach Reinheim

 

 

Sehr erfreut zeigten sich die Wanderführerinnen Hiltrud Schweitzer und die 1. Vorsitzende Renate Lokay über die hohe Teilnahme von 35 Wan- derer/innen und einem Hund zur Auftaktwanderung im Neuen Jahr.

Ab Marktplatz führte die Wanderung hinauf zur Römerstraße, den Grasweg entlang über den Schaubacher Berg, vorbei am ehemaligen Helenenhof nach Reinheim.

 

Renate Lokay berichtet über die alten Mühlen und Knopfdrehereien in Reinheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Wembach vor dem „alten Gefängnis“ umgebaut zu einem Wohnhaus, erzählte Renate Lokay der Wandergruppe einiges Wissenswertes über Rein- heim, so auch über die „Alte Reinheimer Mühle“, erstmals 1330 erwähnt. Die ehemalige Castritius-mühle, heute ebenfalls umgebaut zu einem Wohnhaus, trieb mit ihrem Wasserrad auch ein Schleiffass an, in dem die Knöpfe, hergestellt aus dem Horn vom Großvieh, mit Wasser und Bimsstein geschliffen wurden.

Dies geschah um 1850 als die Knopfdreherei in Reinheim in voller Blüte stand. In Reinheim gab es 10 Knopfdrehereien. Die letzte Werkstatt wurde 1914 geschlossen.

Weiter ging es in die Heinrichstraße vor das Rathaus. Hier konnten die Wanderer das Projekt „Wassererlebnis Wembach“ welches sich ideal in das Leitprojekt „Wassererlebnisband Gersprenz“ des regionalen Entwicklungskonzeptes einbringt, besich-tigen. Der im Sommer letzten Jahres neugestaltete Aufenthaltsbereich am Wembach, soll nicht nur von den Einwohnern als Rast- und Ruheplatz, sondern auch von Fahrradtouristen genutzt werden.

Weiter ging es zur Einkehr in die Pizzeria „Mediterrano“, hier trafen noch weitere 6 Personen ein. Nachdem alle gut gesättigt waren,wurde der Heim­weg mit Bus, Privat-Pkw oder per Pedes angetreten.

So ging die erste Wanderung für 2016 erfolgreich zu Ende und alle freuen sich auf ein schönes Wander- jahr.

 

Text Renate Lokay, Bilder Peter Segebart

 

 

 

 

Adventswanderung am 06. Dezember 2015

Am Nikolaustag, mittags um halb Zwei trifft sich am Biberplatz eine große Schar von nahezu 50 interessierten Wanderern. Der „Schultheiß“, verkörpert von Mitglied Georg Krell im passenden Frack, führt die kleine Wanderung rund um die „Altstadt“ von Groß- Bieberau, wie sie sich in der Zeit vom 30-jährigen Krieg bis hin zum beginnenden Industriezeitalter gestaltete und entwickelte.

 

Am Obertor

 

Georg Krell erklärt die Macht und Funktion des Schultheißen und die heute noch gebräuchliche Bezeichnung  „Scholze“ für eine Hofreite in der früher ein Schultheiß lebte. Am früheren „Obertor“ – am Ende der Marktstraße - erfahren die Wanderer, dass Groß- Bieberau bereits ab 1907 mit elektrischem Strom zur Beleuchtung versorgt wurde. Dies geschah durch die „Maschinen-Fabrik Hartmann“, die überregional einen guten Ruf für die Herstellung von Feuerlöschgeräten hatte. Hier steht noch am Ende der Marktstraße das imposante Wohngebäude aus Bruchstein. Auch das älteste Haus von Groß-Bieberau ist von hier in der Lichtenberger Straße 2 zu sehen. Weiter durch das „Gässchen“ zwischen den Anwesen Schellhaas und Albrecht geht es an der Fischbach entlang über die Sudetenstraße ins „Eck“. Hier erklärt Georg Krell woher diese Be- zeichnung stammt, die sich bei den Alteingesessenen bis heute gehalten hat. Dabei erwähnt er auch die starken Hochwasser in den vergangenen zwei Jahrhunderten, von denen das „Eck“ besonders schlimm betroffen war. Eines der Hochwasser schwemmte einstmals die erste feste Brücke über den Fischbach nach nur wenigen Wochen ihres Bestehens weg.


Geburtshaus von Georg-Friedrich Böhm

 

Das Haus Nr.7 in der Ernst-Ludwig-Straße ist das Geburtshaus von Georg-Friedrich Böhm, der durch seine erfolgreiche Kartoffelzucht den Namen der Stadt Groß-Bieberau weit im Lande bekannt machte. Noch heute sind seine Nachfahren international erfolgreich in der Kartoffelzucht tätig. Im hinteren Parkplatzbereich der Odenwald-Apotheke erinnert ein Gedenkstein an die früher hier stehende Synagoge. Georg Krell erwähnt, dass es Zeiten gab, in denen etwa jeder 10. Bürger von Groß-Bieberau ein Jude war. Da die Juden in den früheren Kirchenbüchern nicht erwähnt wurden, fehlen aus dieser Zeit leider genauere Angaben. Mit weiteren Erklärungen zu den früheren Hofreiten und den stadteigenen Einrichtungen rund um das  Untertor, wie dem Faselstall und einem großen Schafstall, der dem Bau von Reinheimers Hofreite weichen musste geht es weiter Richtung „Bude“ und zum Bürgerzentrum.

Nach diesem Rundgang mit den überaus interessanten Erklärungen treffen die Wanderer in den Räumen der Altentagesstätte ein, hier erwarten sie festlich dekorierte Tische. Bei Kaffee oder Tee mit Kuchen und Plätzchen, begleitet von Akkordeon- und Klaviermusik wird eine Bilderschau von der Mehrtagesfahrt ins Altmühltal im September präsentiert. Die schönen Bilder lassen den Tag mit angenehmen Erinnerungen ausklingen.

 Text und Bilder Willi Rühl

 

 

 

 

 

Wanderung nach Beerfurth zum Lebkuchenbäcker

Am Sonntag, dem 8. November, trafen sich 20 Wan- derer, zwei Wanderkinder und ein Hund zur Fahrt mit dem Linienbus nach Brensbach.  

Blick auf Fränkisch-Crumbach

 

Bei goldenem Herbstwetter und frühlingshaften Temperaturen ging es nach Nieder-Kainsbach. Auf dem Weg hatte die Wandergruppe eine herrliche Aussicht auf Fränkisch-Crumbach und die Höhen des Gersprenztals.

Nach einer kleinen Rast kam der Abstieg nach Beerfurth. Hier kehrten die Wanderer in das Gast- haus „Zum Wiesengrund“ zum Mittagessen ein. Dort kamen noch einige Wanderfreunde hinzu.

Wanderführer Erich Schnatz zeigt auf die weitere Wegstrecke

 

Danach wurde der Lebkuchenbäcker Willi Baumann besucht. Der Juniorchef erklärte die traditionsreiche Geschichte der Bäckerei, die bereits seit 1785 be- steht. Heute backt nun die 11. Generation Leb- kuchen, Magenbrot, Zimtsterne und Anisgebäck. Es herrschte reger Betrieb und alle schlängelten sich zum Einkaufen in die Backstube. Die Vorsitzende Renate Lokay überraschte beim Herausgehen jeden Wanderfreund mit einem Lebkuchenherz. Nach einem Rundgang durch Beerfurth fuhren die Teil- nehmer mit dem Linienbus zurück. Alle waren sich einig, dass die Wanderung mit der prachtvollen Herbstfärbung wunderschön war.

 

Edith Bechthold, Erich Schnatz
Bilder Kerstin Tempel

 

 

 

 

Zur biologischen Vielfalt ins Pfungstädter Moor am Sonntag, 11. Oktober 2015

 

Zur Wanderung zum Pfungstädter Moor hatten sich 25 Wanderer und Kinder am Biberplatz getroffen, um mit einem Shuttlebus nach Bickenbach zu fahren. Während der Busfahrt erzählte Wanderführerin Karin Kanski sehr viel Wissenswertes über die Entstehung und die bio- logische Vielfalt des Pfungstädter Moores.

 

Beginn der Wanderung vom Bahnhof Bickenbach

 

Das Pfungstädter Moor ist ein ehemaliges Niedermoor, heute geprägt von Erlenbruchwäldchen und Schilf-rohrbeständen. Es dient als Brutstätte vieler Vogelarten, wie zum Beispiel Nachtigall, Pirol, Rohrwiesenweihe und viele mehr. Ringelnatter und Springfrosch sind hier ebenfalls zuhause.

Ab Bahnhof Bickenbach wanderte die Gruppe zum Erlensee im Pfungstädter Moor, dieses bietet zu jeder Jahreszeit eine Idylle mit wunderbaren Blicken auf den See.

Nachdem die Wandergruppe das Pfungstädter Moor, sowie den Erlensee umrundet hatte, ging es zur Einkehr in das Vereinsheim des „ASV-Bickenbach“ am Erlensee.

 

Blick auf den "Tafelberg" eine ehemalige Müllhalde

 

Nach dem Mittagessen wanderten alle zurück nach Bickenbach. Dort nahm der Bus die Wanderer wieder auf und brachte sie nach Groß-Bieberau. Groß war die Begeisterung über die außergewöhnlich schöne Wanderung.

Dank an die Wanderführerinnen Marianne Hoppe, Karin Kanski, Renate Lokay und HiltrudSchweitzer.

 

Renate Lokay

 

Bilder Werner Schmidt 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrtagestour ins Altmühltal vom

03. - 06. September 2015

 

Pünktlich um 7.00 Uhr fährt der Bus mit 41 Wan- derern, darunter zwei Kinder, in Richtung Alt- mühltal los. Über Autobahnen und Bundes-straßen führt der Weg zuerst nach Gunzenhausen und nach einer Mittagspause weiter nach Rams- berg.  

Die MS Brombachsee beim Einlaufen

Hier startet eine Schifffahrt auf dem großen Brombachsee. Die MS Brombachsee, ein Tri- maran, beeindruckt durch die drei Rümpfe und ihrer großen Breite. Sie hat einen geringen Tief- gang und ist speziell für den Einsatz auf dem Brombachsee gebaut worden. An Bord werden die Besonderheiten des Schiffes, sowie die gesam- te Anlage der fränkischen Seenlandschaft erklärt. Die aufgestauten Wassermassen in den 5 Seen dienen sowohl dem Hochwasserschutz des unteren Altmühltals, als auch der Regulierung des Wasserstandes von Main und  Main-Donau-Ka- nal, um die Schiffbarkeit ganzjährig zu garan-tieren.  

Kleiner Snack an Bord

Nach dieser schönen Rundfahrt mit den be- eindruckenden Erläuterungen und schönen Aus- sichten geht es weiter zum Hotel-Gast­hof in Beilngries-Paulushofen. Hier werden die Gäste mit einem kleinen Umtrunk begrüßt und die Zimmer bezogen.   

A-Wanderer auf schwankender Brücke

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück startet die Fahrt nach Essing am Main-Donau-Kanal. Bei herrlichem Wanderwetter beginnen die A-Wan- derer mit ihrer Tour an der einmaligen elegant geschwungenen Holzbrücke, die auf einer Länge von 193 m den Kanal und eine Straße über- spannt. Danach geht es ein Stück den Kanal entlang, vorbei am Schellneck, dann bergauf durch schattigen Eichenmischwald über den „Äußeren Keltenwall“ im Naturschutzgebiet Hirschberg und Altmühlleiten. Nach dem Aufstieg bietet sich eine herrliche Aussicht über das Do- nautal und auch das Ziel „Kloster Weltenburg“ liegt greifbar nahe.

Überfahrt zum Kloster Weltenburg

Der Weg führt nun steil bergab zur Donau. Hier wird die Wandergruppe mit Motorbooten über- gesetzt. Das Wanderziel ist erreicht und zeitgleich treffen die B-Wanderer mit dem Schiff von Kel- heim kommend ein, das ist Präzision.  

B-Wanderer mit Führerin vor der Freiheitshalle

Die B-Wanderer waren mit dem Bus nach Kelheim gefahren, um die Befreiungshalle zu besichtigen. Anschließend fuhren sie mit dem Schiff von Kelheim durch die Donauenge nach Weltenburg. Hier treffen beide Wandergruppen zusammen, um gemeinsam in der Klosterschenke Mittagsrast zu halten. Dabei ist noch Gelegenheit die Kloster-anlage und die Kirche zu besichtigen. Nach der Mittagsrast fahren die A-Wanderer mit dem Schiff und die B-Wanderer mit dem Bus zurück nach Kelheim. Die Perspektive auf die hohen Kalk- steinwände in die sich die Donau eingegraben hat und der Hinweis auf einen Meteoriten-einschlag, der ein angrenzendes Gebiet formte, sind beein­druckend. Nach der Ankunft in Kelheim besuchen auch die A-Wanderer die Befreiungs- halle (Erbaut zum Gedenken an die Befreiungs- kriege gegen Napoleon, 1813-1815), die hoch über der Stadt und dem Donautal majestätisch thront.

Von Kelheim aus bringt der Bus alle zurück zum Hotel. Nach einem leckeren 3-Gänge Menü klingt der Tag mit Live-Musik, Tanz und einigen von den Wanderern gespielten Sketchen aus.

Der Samstag beginnt mit einer Stadtführung in Beilngries. Das Städtchen liegt mitten im Natur- park Altmühltal, direkt am Main-Donau-Kanal und wurde erstmal 1007 urkundlich erwähnt. Es erhielt bereits 1053 Markt- und Zollrechte.

Die nette Stadtführerin begleitet die Wanderer durch die historische Altstadt mit den mittel-alterlichen Türmen, die in die Stadtmauer eingefügt sind und weiter zu barocken Bauten, die teils Treppengiebel aufweisen. Dabei weist sie immer wieder auf die geschichtliche Bedeutung der Bauwerke hin und klärt manche Eigen- tümlichkeiten auf.

Pfarrkirche St. Walburga

Die beiden Türme der St. Walburga Pfarrkirche mit ihrer grün und gelb gemusterten Eindeckung sind ein auffälliges Erkennungszeichen der Stadt. Die Kirche wurde, als sie Anfang des 20. Jahr- hundert die Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, abgerissen und durch einen größeren neogotischen Neubau innerhalb von zwei Jahren ersetzt. Nur der Kirchturm blieb bestehen und wurde mit einem gleichartigen Turm ergänzt. Der architektonisch sehr gelungene Neubau konnte 1913 eingeweiht werden.

Für die A-Wanderer geht es unter der örtlichen Führung weiter zur Benediktinerabtei Plank-stetten. Der Weg führt zunächst am Kanal ent- lang, der sich dezent hinter Gebüsch versteckt. Ab und zu ist auch ein vorbeiziehendes Schiff zu sehen. Auf teils steinigen Wegen geht es weiter durch romantischen Mischwald nach Plankstet- ten, einem Ortsteil der Stadt Berching.

Die B-Wanderer werden mit dem Bus zur Abtei gefahren. Nach einer kleinen Rast in der Kloster-schenke folgt eine Führung durch die Klosterkirche mit ihren mittelalterlichen Kostbarkeiten. Die Kirche wird durch das soge- nannte „Paradies“ betreten, eine spätromanische Eingangshalle. Zu der Führung gehört auch ein Abstieg in die Gruft mit den Grabstätten ver- storbener Äbte.

Nach dieser beeindruckenden Führung bringt der Bus die Wanderer zurück nach Paulushofen in das Hotel. Kaffee und Kuchen im Hotel und ein leckeres Abendessen mit anschließendem gemüt-lichem Beisammensein beenden den Tag.

Sonntag um halb Zehn startet die Rückfahrt nach Groß-Bieberau.  

Abfahrt mit Gruppenbild

Noch schnell ein Gruppenbild vor dem Hotel und los geht es. Zur Mittagszeit ist ein Zwischenstopp in Schwäbisch-Hall. Ein festes Programm ist hier nicht vorgesehen und so erkunden die Wanderer in kleinen Gruppen diese „Große Kreisstadt“ im Kochertal. Eine besonders schöne Ansicht bietet der Blick vom Marktplatz zur Kirche St. Michael mit der großen Freitreppe. Eine Gruppe begeht einen im Altstadtführer beschriebenen Rundweg. Von verschiedenen Punkten des Rundweges aus ergeben sich herrliche Aussichten über die Vor- stadt hinweg hinüber zum linken Kocherufer.

Nach dieser ausgedehnten Mittagspause startet der Bus zur Fahrt auf der Reststrecke, diese führt über die Autobahn bis Heilbronn und dann über Land- und Bundesstraßen durch das romantische Neckartal und den schönen Odenwald zurück nach Groß-Bieberau.

 

Willi Rühl

 

Bilder: Willi Rühl, Kerstin Tempel 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour zum Forsthaus 

Über Reinheim, Roßdorf, Steinbrücker Teich

 

Am 9. August führte der OWK Groß-Bieberau eine Radwanderung zum Forsthaus  Kalkofen in Arheilgen durch. Die Führung Brigitte und Reiner Hütter sowie Bärbel und Karl-Heinz Heyd konnten 20 Radler am Senator-Parkplatz begrüßen.  

 

Karl-Heiz Heyd erläutert den Tourenverlauf

 

Pünktlich um 10.00 Uhr startete die Gruppe in Richtung Reinheim. Weiter ging es nach Groß-Zimmern. Hier war für einen Teilnehmer die Fahrt zunächst zu Ende, da er sich einen Plattfuß eingefangen hatte. Ein hilfsbereiter Einwohner aus Groß-Zimmern sorgte dann dafür, dass nach dem Wechseln des defekten Schlauchs gegen einen Ersatzschlauch die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Alle anderen fuhren weiter nach Gundernhausen und Roßdorf. An der Scheftheimer Eiche wurde eine kurze Trink- und Stärkungspause einge­legt. Danach führte die Route vorbei am Jagdschloss Kranichstein, der Dianaburg zum vorgesehenen Ziel, das Forsthaus Kalkofen.

 

Wanderführer vor dem Forsthaus Kalkofen

 

Hier wartete bereits die 1. Vorsitzende Renate Lokay um die Gruppe in Empfang zu nehmen. Des Weiteren kamen noch drei Radfahrer hinzu, die aus einer anderen Richtung zum Kalkofen gestartet waren. Auch der Radler, der durch die Panne zurückgeblieben war, fand sich im Forsthaus ein. Nach dem Mittagessen und bei schönstem Sonnenschein ging es Richtung Heimat. Der Weg führte über Messel und Dieburg zurück nach Groß-Zimmern. Hier lockte ein Eiscafé und die Radler kehrten zu Eis oder Kaffee ein.  

 

 

Die letzten Meter

 

Nach dieser Pause führte der Weg über Reinheim zum Ziel Groß-Bieberau. Außer der Reifenpanne gab es keine weiteren Zwischenfälle. Zu erwähnen ist noch, dass über 95% der Radfahrer einen Fahrradhelm getragen haben.


Karl-Heinz Heyd

Bilder Werner Schmidt 

 

 

Auf die Gadernheimer Höhe (12. Juli 2015)

23 Wanderer wurden um 09.00 Uhr durch die 1. Vor- sitzende Renate Lokay begrüßt. In Pkw-Fahr- gemeinschaften starteten die Wanderer.

 

Wanderer der A-Tour in Lützelbach

 

Das Ziel der A-Tour war Lützelbach. Unter Führung von Kerstin und Helmut Tempel ging es auf die rund 15 km lange Wanderstrecke. Bei idealem Wet­ter führte die Route zunächst hinab nach Brandau, mit schönem Blick auf die Höhenzüge des östlichen Odenwaldes, nach Westen auf das Modautal, die Neutscher Höhe und den Felsberg.

Weiter ging es nach Allertshofen und hier steil berg- auf auf die Neutscher Höhe, weiter über die "Hutzelstraße", die Kuralpe und zur "Wilhelms-Hütte". Hier war Verpflegungsstation, es gab Gutes aus dem Rucksack.

Wanderer der B-Tour

Nicht ganz so einfach hatten es die Wanderer der B-Tour, um ihren Startpunkt am Parkplatz zwischen Ober-Beerbach und Steigerts zu erreichen. Nicht nur eine komplette Sperrung wegen Straßenbau, auch die Sperrung der Ortsdurchfahrt in Neutsch wegen der Kerb mussten gemeistert werden. Aber die findigen Fahrer fanden ihr Ziel.

Wanderstart war an besagtem Parkplatz. Heinz Schürmann führte die Gruppe hinauf nach Steigerts, weiter hinüber zur Kuralp und zur Wilhelms-Hütte. Unterwegs wurden die Wanderer mit tollen Ausblicken belohnt: Sky­line von Frankfurt und Taunus, weiter in den Rheingau, die Rheinebene und die Pfalz.

Auf identischem Weg absolvierten beide Wandergruppen den Steilabstieg hinab nach Beedenkirchen, dann auf jetzt eher ebenen Wegen hinüber nach Brandau.

Bei der Schlusseinkehr in der dortigen Pizzeria gab es Erfrischendes und Stärkendes für jeden Ge- schmack.

 

Text Werner Schmidt

 

Bilder Bernd Richter, Werner Schmidt 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der "Englische Garten" auch im Odenwald? 

Erkundung des Eulbacher Parks (14. Juni 2015) 

 

Am Reinheimer Bahnhof trafen sich am frühen Sonn- tagmorgen 18 Wanderinnen und Wanderer sowie drei Kinder zur Wanderung von Michelstadt bzw. Erbach zum Eulbacher Park und wieder zurück nach Erbach. 

Die Teilnehmer der A-Tour fuhren bis nach Erbach. Hier wurde die Wandergruppe um zwei Wanderer verstärkt. Unter Glockengeläut begann die Wanderung durch Erbach in Richtung Seen im Dreiseetal. Nach einer kurzen Rast führte zunächst ein breiter Forstweg bergauf in ein ro- mantisches Wiesental. Hier wurde der Weg schon etwas anspruchsvoller, da es recht beachtlich bergauf ging. Etwas außer Atem erreiche die Gruppe die Straße nach Würzberg. Nachdem sie die Straße überquert hatten, war es nicht mehr weit bis in den Englischen Garten.  

Im Garten wurde eine Mittagsrast eingelegt und die mitgeführte Verpflegung verzehrt. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit den Park in Augenschein zu- nehmen. Zur vereinbarten Zeit fanden sich alle Wanderer der Gruppe am Eingang zum Park ein, um den Rückweg über die Habermanskreuze anzutreten. Reiner Hütter erzählte eine der Überlieferungen zu den Kreuzen - die da lautet:

Die Wanderer lauschen dem Vortrag der Sage zu den Habermannskreuzen

Der Sage nach sollen sich bei den heutigen Haber-mannskreuzen drei Brüder namens Ha- bern im Streit er- schlagen haben. Die beiden äußeren Kreuze wurden 1974 frisch aufgestellt, ebenso wurde das kleine Kreuz auf das mittlere Kreuz gesetzt.

Für die Wanderer der B-Tour mit 8 Erwachsenen und drei Kindern ging zunächst die Fahrt mit der Odenwaldbahn bis nach Michelstadt. Dort wartete bereits der Rufbus, um die Gruppe zum ersten Anlaufpunkt - den Habermannskreu- zen - zu bringen. Auch hier hörte die Gruppe die Sage über die Habermannskreuze. 

 Anschließend ging es weiter Richtung Eulbacher Park. Dort angekommen konnte anhand eines Parkplans das Wild, unter anderem Wisente, Rot- und Damhirsche, Muffelwild, Wildschweine und etliches mehr in seinen Gehegen entdeckt werden. Am großzügigen See des Eulbacher Parks wurde die Mittagsrast eingelegt, unter lautem Protest eines Enterichs. Danach ging es weiter am Sitz der Erbacher Grafen vorbei, Richtung Würzberg. Die Straße wurde überquert, um an- schließen auf den bereits erwähnten steilen Wegen und Pfaden hinunter ins Dreiseetal zu gelangen.  

Rast im Dreiseental

Am Erholungsort der Erbacher wurde noch eine Rast eingelegt, um sich danach mit den A- Wanderern zur Schluss- rast in Erbach zu tref- fen. Kurz nach 17.00 Uhr brachte die Oden- waldbahn die Wanderer wohlbehalten nach Reinheim zurück. In Erbach hatte bereits die 1. Vorsitzende Renate Lokay den Wanderführern die Familien Hütter und Heyd für die schöne und gelungene Wanderung gedankt.

 

Karl-Heinz Heyd, Brigitte Hütter

 

Bilder Karl-Heinz Heyd, Kerstin Tempel

 

 

Der Bachgau wird entdeckt.
Rundwanderung um Schaafheim,  (17. Mai 2015)

Bei herrlichem Wetter machten sich 30 Wanderfreunde mit einem Charterbus auf den Weg zum Startpunkt der Wanderung. In Schlier- bach, das sich 1977 der Groß-Gemeinde Schaafheim anschloss, be- gann der Ausflug in den Bachgau. Der Bachgau liegt zwischen Oden- wald und Spessart und ist Teil des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.  

Während die Teilnehmer der A-Tour in der Ortsmitte den Bus ver- ließen, fuhren die anderen bis zum Ortsausgang, um hier ihre Wanderung zu beginnen.

Straußenauslauf

Die Tour führte die Wanderer zu- nächst zur Straußenfarm Tannen- hof. Drei Strauße waren 2009 der Grundstein für die Zucht. Heute sind es rund 70 Tiere. Die Betrei- berin des Straußenhofs erläuterte, das sie viel Wert auf eine natürliche, artgerechte Haltung und Vermehrung legt. Die Strauße haben eine ausreichende Auslauffläche, die bei einer Vergrößerung des Bestands ebenfalls vergrößert werden kann. Das Futter wird weitgehend selbst an- gebaut. Im angeschlossenen Hofladen werden Artikel rund um die Straußenzucht verkauft. So werden zum Beispiel handbemalte Eier angeboten. 

Rast vor dem Wartturm

Der nächste Halt war am Wart- turm. Der südlich von Schaafheim auf einer Kuppe stehende 22 m ho- he Wartturm wurde bereits 1492 zur Sicherung der Schifffahrt auf dem Main errichtet.  Wander-freund Willi Rühl und auch einige andere ließen es sich nicht nehmen, den Turm zu besteigen. Sie wurden mit einem herrlichen Rundumblick belohnt.

Die Mittagsrast wurde von beiden Wandergruppen gemeinsam im Restaurant „Schützenhof“ eingelegt. Nach der Stärkung und Er- frischung wanderten die Gruppen auf getrennten Wegen zurück nach Schlierbach. Hier bedankte sich die 1. Vorsitzende Renate Lokay bei der Wanderführung Marianne und Wolfgang Hoppe, Helga und Werner Stöckl und Elfi und Willi Rühl für die reizvolle und interessante Führung. Anschließend fuhren alle gemeinsam zurück nach Groß-Bieberau.

 

Peter Segebart, Bilder Willi Rühl 

 

 

 

 

 

 

Wanderung auf dem Fernblickweg Brombachtal (12. April 2015)

Am Naturparkplatz Böllstein konnten am Sonntagmorgen die Wanderführer bei bestem Wanderwetter 35 Wan- derinnen und Wanderer begrüßen. Die beiden Wanderrouten wurden noch einmal kurz vorgestellt.

Hinweistafel zum B7

Der Fernblickweg Brombachtal ist ein zertifizierter Rundweg, der die Wanderer durch den vorderen Odenwald führt. Er zeichnet sich dadurch aus, das sich immer wieder Gelegenheiten ergeben, um von den Höhen  in zerklüftete Täler zu sehen und Fernblicke in verschiedenen Richtungen zu genießen. Der Weg wurde im Uhrzeigersinn erwandert. Nach einer kurzen Etappe wurde an einer Schutzhütte die erste Rast eingelegt. Hier konnte der Blick in das Mümlingstal genossen werden. Weiter führte der Weg in das Balsbachtal. Am Balsbach legten nun die Wanderer eine längere Pause ein. Der weitere Weg durch Kirchbrombach führte am Golfplatz vorbei über den Diebspfad und weiter an den Galgen- steinen vorbei. An einer Gabelung trennten sich die beiden Touren. Die Wanderer der B-Tour nahmen den direkten Weg zur Mittagseinkehr nach Hembach in die Verperstube „Zum Kirschgarten“. Die anderen Teilnehmer wanderten weiter auf dem Rundweg und folgten hinter Langenbrombach dem Verlauf des Hembachs und kamen an die Hembacher Flachdörre, die heute ein Kulturdenkmal ist, vorbei. Die Flachsdörre diente zum Trocknen des geschnitten Flachs. Nach dem Trocknen wurde der Flachs gebrochen und die inneren Fasern zu Leinen weiter verarbeitet.

Im Kirschgarten trafen die Wanderer auf die Teilnehmer der B-Tour und auf vier weitere Wanderer, die mit dem Auto angekommen waren.

Wandergruppe nach der Mittagsrast im "Kirschgarten"

 

Auf dem Rückweg nach Böllstein wurde der Ausgangs- punkt der Wanderung wieder erreicht.

Werner Schmidt bedankte sich abschließend im Namen des Vorstandes bei den Familien Muckensturm, Körtke und Streichsbier für die gute Vorbereitung und Durchführung der Wanderung.

 

Peter Segebart

 

Bilder: Willi Rühl und Werner Schmidt

 

 

 

 

Wanderung um Königstein im Taunus in der Heilklima Champagnerluft (15. März 2015)

 

Schon immer wird Königstein mit Gesundheit und Erholung in Verbindung gebracht. Und das nicht ohne Grund. Die Luft um König- stein ist zur Regeneration bestens geeignet. Stimulierende Reize, wie Kälte und erhöhte UV-Strahlung aktivieren die Abwehrkräfte und härten den Organismus ab. Im Wald riecht die feucht Luft nach Moos und Erde. Champagnerluft wird sie hier stolz genannt.

 

Anstieg zur Burg Königstein, von links Maria Streichsbier, Werner Röder und Anita Dorinak

Schon 1935 bekam Königstein die Auszeichnung „Heilklimatischer Kur- ort“ verliehen. Für Wellness und Gesundheit stehen viele Einrich- tungen und fünf Kliniken zur Ver- fügung. So kann jeder nach seinen persönlichen Wünschen ein passen- des Angebot aussuchen. Für viele Krankheiten können spezielle Kuren in Anspruch genommen werden.

Am frühen Sonntagmorgen waren 33 Wanderer der Ortsgruppe am Taunus rund um Königstein unterwegs, um die gesunde Champagner- luft bei einer A- oder B-Tour zu genießen. Die Teilnehmer der A-Tour wanderten über die Burgruine Falkenstein, teils noch im Schnee, weiter über die Höhen des Taunus, hoch zur „Billtalhütte“. Hier trafen sie auf die Wanderer der B-Tour, die von Königstein durch den Kurpark vorbei an der Burgruine Königstein kamen, um mit ihnen gemeinsam das Mittagessen einzunehmen.  

Wanderer der A-Tour im Schnee

Nach dem Mittagessen ging es wieder talwärts nach Königstein. Allen blieb noch etwas Zeit, um die Altstadt von Königstein zu genießen. Gegen 18.00 Uhr trafen die Wanderer wieder wohlbehalten mit dem Zug in Reinheim ein. Die Wanderführung freute sich, dass der Tag für alle wohlgelaunt zu Ende ging.

 

Renate Lokay                    Bilder Karl Streichsbier und Willi Rühl

 

 

 

Mitgliederversammlung und Wanderer-Ehrung (22. Februar 2015) im "Deutschen Haus" 

Mitgliederversammlung 

 

Mehr als 50 Mitglieder konnte die 1. Vorsitzende Renate Lokay auf der diesjährigen Versammlung begrüßen. An- schließend gedachte die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder.
Schriftführer Willi Rühl verlas das Protokoll der letzten Mit- gliederversammlung, das ohne Gegenstimmen angenommen wurde.

 

Renate Lokay berichtete, dass das Wanderjahr 2014 er- folgreich verlaufen ist. Die Planwanderungen konnten durchgeführt werden. Die Nordic Walking Gruppe läuft wöchentlich mit meist guter Beteiligung. Renate Lokay bedankte sich bei den Wanderführern und bei der Seniorenwartin Ruth Liebig für gute Planung. Die Anzahl der Mitglieder verringerte sich vor allem durch die Todesfälle auf 181 Personen. Pfingsten ist die Ortsgruppe nach Montmeyran eingeladen. Anmeldung nimmt Waldemar Stetter entgegen. Für das am 27.06. stattfindende „Fest der Nationen“ werden noch HelferInnen gesucht.
Wanderwart Werner Schmidt stellte den neuen Wanderplan vor und gab einen Überblick aus dem Wanderjahr 2014. An insgesamt 27 Wanderungen haben 558 Wanderer teilgenommen. Damit haben sich sowohl die Anzahl der Wanderungen, als auch die Anzahl der Teilnehmer verringert. Den größten Zuspruch erhielten die Stadtführung in Darmstadt und die Wanderung auf dem fränkischen Rotweinwanderweg mit jeweils 46 Wanderern. Zur Vorbereitung der Touren waren 30 Personen mit einem Zeitaufwand von über 1.500 Stunden ehrenamtlich tätig.
Seniorenwartin Ruth Liebig berichtete, dass sich die Senioren mittwochs nur noch einmal im Monat treffen. Auch die Touren sind kürzer geworden.
Naturschutzwart Peter Segebart berichtete zum Naturschutzthema 2014 „Unsere Böden“, über den Einsatz bei der Wegemarkierung und zur Exkursion mit Revierförster Günter Coumont zum Thema „Von der Bandkeramik zur Renaissance“.
Der Kassenbericht wurde von Schatzmeister Karl-Dieter Hach vorgetragen. Der Verein hat keine Außenstände. Spenden und Zuschüsse betrugen zusammen 1.920,00 €. Es konnte ein Kassenüberschuss von 57,65 € erwirtschaftet werden. Karl-Dieter Hach erklärte, dass er 18 Jahre lang die Kasse geführt hatte und nun nicht mehr für den Vorstand kandidieren wird.
Anschließend teilte Renate Lokay den Anwesenden mit, dass Inge Richter bei der nächsten Wahl für das Amt des Schatzmeisters kandidieren wird.
Kassenprüfer Karl Heinz Heyd trug den Prüfbericht vor. Er bescheinigte dem Schatzmeister eine ordentliche Kassenführung und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstands. Der Antrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.
Für die turnusgemäß ausscheidende Kassenprüferin Elfi Rühl wurde Inge Richter ohne Gegenstimmen gewählt.
Die Versammlung und auch die anschließende Wander-Ehrung wurden von der Akkordeongruppe Marianne Hoppe und Georg Krell mit bekannten Weisen untermalt. Renate Lokay bedankte sich bei den Musikerinnen und schloss die Sitzung.

 

Wanderer-Ehrung

Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Mitglieder für die Teilnahme an Wanderungen und Mitglieder für ihre Treue im Verein geehrt werden.
Zunächst wurden die Wanderer von der 1. Vorsitzenden Renate Lokay und dem Wanderwart Werner Schmidt für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt.

Zum 1. Mal konnten Marianne Wachsmuth und Karl Streichs- bier geehrt werden.

Von links: Hiltrud Schweitzer, Bernd und Inge Richter, Elli Ruider, Lena Tempel, Erich und Brigitte Schnatz, Werner Schmidt und Willi Rühl

 

 

Die Wanderer Bernd und Inge Richter, Anna, Lena und Kerstin Tempel, Ingrid und Wilfried Muckensturm, Elli Ruider, Brigitte und Erich Schnatz, Willi Rühl, Peter Segebart, Karl Heinz Heyd, Wolfgang und Marianne Hoppe, Ingrid und Werner Schmidt, Helga Stöckl und Helmut Tempel wurden bis zum 17 Mal geehrt.
Zwischen 20 und 32 Mal wurden Edith und Klaus Bechthold, Erika Putz, Brigitte und Reiner Hütter, Helmut Müller, Ruth Liebig, Anita und Adolf Schulmeyer, Werner Stöckl, Gertrud Müller, Renate Lokay, Hiltrud Schweitzer und Edeltrud Gebhard geehrt.
Spitzenwanderin bei den Planwanderungen wurde Renate Lokay mit 24 Punkten. Sie erhielt auch ihre 4. Eichel. Bei den Senioren war Elli Ruider mit 14 Punkten Spitzenwanderin. Die Spitzenwanderinnen bei Plan- und Seniorenwan-derungen wurde Elli Ruider mit 28 Punkten.
Die nachfolgenden Ehrungen galten den treuen Mitgliedern für ihre langjähri-en Mitgliedschaften. Bezirksvorsitzender Wolfgang Roth und Renate Lokay überreichten den Jubilaren jeweils eine Urkunde und einen Blumengruß.
Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden Kirsten Gebhard-Albrecht, Karl-Dieter Hach, Ludwig Klenk, Cristina Langen- beck und Helmut Tempel geehrt.
Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurden Marie Böhm und Hiltrud Schweitzer geehrt.

 

Von links: Ruth Liebig, Fritz Buxmann, Justus Krell, Wolfgang Roth und Renate Lokay

 

Während Ruth Liebig, und Fritz Buxmann auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnten, konnten Irmgard Gay- doul und Justus Krell das 65-jährige Jubiläum feiern.
Eine besondere seltene Ehrung erhielt Ursula Deibert, die auf eine 70-jährige Mitgliedschaft zurück blicken kann.
Anschließend zeige Werner Schmidt wieder Bilder aus dem vergangenen Wanderjahr. Die Bilderschau wurde von den Anwesenden mit Begeisterung aufgenommen. Er bedankte sich bei der Anwesenden für die Aufmerksamkeit und bei den Fotografen für die zur Verfügung gestellten Bilder.

 

Peter Segebart                    Bilder Willi Rühl  

 

 Auf neuen Wegen über die  Höhen des  Fischbachtals (11. Januar 2015)

Von Neunkirchen nach Nonrod 

Unbeeindruckt von der Wettervorhersage, die Orkanböen mit Regen und Graupelschauern ankündigte, trafen sich 26 Wander-freunde darunter auch drei Kindern zur vorgesehenen Fahrt „uffen Berch“ nach Neunkirchen.

Blick von der Nonroder-Höhe ins Tal auf Groß-Bieberau und Reinheim

In Neunkirchen begrüßte die 1. Vorsitzende Renate Lokay die Teilnehmer und stellte die weiteren Wanderführer Mari- anne und Wolfgang Hoppe sowie Bernd Richter vor. Sie teilte mit, dass wegen der Wetterlage und der vergan- genen Stürme eine Wan- derung durch bewaldetes Gebiet auf dem Höhenzug zu gefährlich sei und die Wanderführung sich zu einer anderen Wegstrecke entschlossen habe. Dazu kam noch die Tatsache, dass auf der vorgesehen Strecke Holz gerückt wurde und die Wege noch nicht wieder hergestellt wurden. Bei Temperaturen von 4-5 Grad und gelegentlichem Sonnenschein ging es vom schneefreien Neunkirchen bergab am leider nicht mehr bewirtschafteten Zindenauer-Schlösschen vorbei durch Steinau und weiter auf dem Panoramaweg Richtung Messbach. Dieser Wanderabschnitt ermöglichte einen Blick über den vorderen Odenwald bis weit nach Frankfurt. Im Tal konnten die Wanderer alle Ortschaften, punktuell vom Sonnenlicht erhellt, ausmachen. Nach Messbach herunter und im Ort rechts ab Richtung Waldrand führte die Strecke nun bergauf am Waldrand entlang Richtung Nonrod. Oberhalb von Messbach wurde wieder die ursprünglich geplante Wanderroute erreicht und bei einer kurzen Rast wurde die Möglichkeit einen Blick über das Messbachtal zu werfen genutzt. Weiter ging es durch ein kurzes Waldstück Richtung Nonrod. Ab dieser Wegstrecke befand sich die Wandergruppe auf gekennzeichneten Teilabschnitten der Wanderwege „Jostweg“ (J1) und „Alemannenweg“ (A). Oberhalb von Nonrod war wieder freie Fernsicht über den vorderen Odenwald und das Gersprenztal. Vorbei an den „Zwölf Aposteln“ führte der Weg nach Nonrod.

Die Wandergruppe vor Schloss Lichtenberg

Die Gruppe erreichte zur geplanten Zeit die Gaststätte „Zum Rodenstein“ zur Mittagsrast. Inzwischen waren auch drei weitere Wanderfreundinnen mit dem Auto in Nonrod eingetroffen. In einem Nebenraum wurden alle gut bewirtet. Einige Wanderer traten nach einem Fußweg die Rückfahrt mit dem Bus von Niedernhausen aus an. Die anderen zogen über den Höhenweg Richtung Niedern-hausen nach Hause. Hier konnte noch ein letzter Blick auf das Schloss Lichtenberg geworfen werden. Nach Niedernhausen ging es über den Gaßnersberg und auf dem Fischbachweg nach Groß-Bieberau.

Wanderwart Werner Schmitt bedankte sich bei den Wanderführern für die gelungene Wanderung, die trotz der kurzfristigen Umlegung der Strecke reibungslos verlaufen war.

 

Text und Bilder Bernd Richter

 

 

Wanderung am 2. Advent  

(07. Dezember 2014)

 

Am frühen Nachmittag des 2. Advents trafen sich
25 Wanderfreunde in der Sudetenstraße zur Abschlusswanderung des Odenwaldklubs. Die 1. Vorsitzende Renate Lokay begrüßte die Wander- schar und pünktlich begann die Wanderung. Kerstin und Helmut Tempel führten die Wanderer zunächst hin zum „Wersauer Weg", weiter ging es über den Damm des Rückhaltebeckens hinüber zu den Ufern der Gersprenz.
 

Arbeitsspuren der Biber an der Gersprenz

Dass der Biber seit mehreren Jahren hier wieder heimisch und aktiv ist, wurde an den vielfältigen „Baumfällarbeiten" dokumentiert.

Über den „Eisernen Steg" ging es weiter, vorbei am „Eisteich" hinauf auf die Höhen rund um das Gelände des Bieberauer Steinbruchs. Es gab imposante Ein- und Ausblicke in das von der „Odenwälder Hartstein Industrie (OHI)" bewirt-schaftete Abbaugebiet. Auch für viele der Mit- wanderer waren das neue Eindrücke. Aus dieser teilweise atemberaubenden Perspektive hatte man das Areal so vorher noch nicht wahrgenommen.

Weiter ging es über den „Crumbacher Weg" und gegen 15.30 Uhr waren über 30 Wanderer auf der „Zimmer-Ruh" angekommen. Gute Geister vom Ver- einsvorstand hatten hier schon vorgearbeitet und kredenzten Glühwein, Tee und köstliche Lebkuchen.

Musikalische Begleitung, von links: Verena Hoppe, Marianne Hoppe, Doris Pfeiffer

Aber nicht nur fürs leibliche Wohl war gesorgt. Mit weihnacht-lichen Weisen auf ihren Instrumenten sorgten Doris Pfeiffer, Marianne und Verena Hoppe für besinnliche Stimmung.

Gestärkt wurde der Rückweg angetreten und das Wanderjahr 2014 im „Tennis-Treff" in gemütlicher Runde abgeschlossen.

 

Werner Schmidt

Bilder Lena Tempel und Kerstin Köppen 

 

 

 

 

 

Auf Umwegen nach Rodau
zu Weck, Worscht und Woi
 

 

Am zweiten Novembersonntag trafen sich gegen 13.00 Uhr ca. 25 Wanderfreunde zur Wanderung an der Städtischen Kindertagesstätte.

Rast an der Döring Hütte

Über den Hüttenweg durch 1. und 2. Flurrech sowie Morastrech ging es zur hohen Straße. Hinunter in die Wem­bach/Rohrbacher Gemarkung, am Förs­ter-Heid-Brünnchen vorbei Richtung Gabelteich zur Döring Hütte.  

Abseits der Hütte

Dort wurde die erste Rast eingelegt. Mit mitgebrachtem Kuchen, Süßigkeiten, Rotwein und Mirabellenbrand der Wanderführer wurde ausgiebig gerastet. Am Gabelteich vorbei ging es die „Gabelteichchaussee“ und den „Unteren Schlagweg“ hinauf zur Bismarckeiche. Dann die hohe Straße zurück nach Rodau. Schöne Aussichten belohnten die Wanderer.

Im Gasthaus Rauth konnte ausgiebig gegessen und getrunken werden. Um 17.00 Uhr wurde am Heim- weg, der bei Wanderführer Günter Körtke vorbei-führt, nochmals gerastet. Ehefrau Margit hatte Espresso für die Wanderinnen und einen Kirsch- brand bereitgestellt. Anschließend wurden die Fackeln entzündet und der Heimweg durch die Leithard angetreten, wo man um ca.18.45 Uhr am Autohaus Krämer eintraf. Die Wanderschar hat sich in Rodau auf 32 Personen erhöht.

 

Karl-Dieter Hach                             Bilder Günter Körtke

 

 

Von der Bandkeramik bis zur Renaissance

Auf den Spuren der ersten Besiedlungen mit Günter Coumont

Förster Günter Coumont berichtet über die Bandkeramikfunde

Am Sonntagmorgen trafen sich 25 Wanderer zur Exkursion mit Revier-förster Günter Coumont. Das erste Ziel war ein Feld am Weg vom Flurbach zur Hohen Straße. Aber was gab es dort besonderes zu sehen? Günter Coumont berichtet, dass hier mit Bandkeramik verzierte Scherben aus frühgeschicht-licher Zeit bei der Feldarbeit gefunden wurden. Die Scherben stammen aus der Zeit um 5.000 v. Chr. Weiter ging es zurück und über Feldraine und schmalen Wegen zu einem Waldrand. Auch hier war auf dem ersten Blick nichts zu erkennen. Auf die Frage des Försters, was hier sein könnte, kam nach längerer Pause die Antwort, dass es Hügelgräber sein könnten. Günter Coumont bestätigte die Antwort und fügte ein, dass die Größe eines Hügelgrabs mit der Bedeutung der zu beerdigenden Person zu­sammen hängt. Die Kultur der Hügelbestattung lässt sich nicht genau eingrenzen. Es wird ange­nommen, dass es im Zeit- raum von 2.800 bis 2.200 v. Chr. war.  

Blick auf Schloss und Wehrturm

An Schwimm- bad und Park­platz vorbei führte der Weg zur Heuneburg bei Lichtenberg. Die Heuneburg ist ein keltischer Ringwall aus der Zeit von 500 bis 50 v. Chr. Sie diente dem Schutz der Bewohner, die Land­wirt-schaft und Viehzucht betrieben, vor den Angriffen der Germanen. Die Zeitreise wurde mit dem Blick auf das Renaissanceschloss Lichtenberg beendet. Das Schloss, das zwischen 1570 und 1591 erbaut wurde, wird heute von der Gemeinde Fischbachtal als Kultur­stätte genutzt.

Über Feldwege und Wiesenränder

Die Wanderung wurde mit einer Ein­kehr in das Café Heuneburg abge­schlossen. Die Vorsit- zende Renate Lokay bedankte sich bei Förster Coumont im Na- men aller Teilnehmer für seine Bereitschaft zur Führung und für seine ausführlichen Erklärungen wäh­rend der Zeitreise.

 

Peter Segebart      Bilder: Werner Schmidt / Peter Segebart 

 

 

 

 

Wanderung auf dem fränkischen  

Rotwein-Wanderweg, 6. Etappe  

(14. September 2014)  

Bürgstadt - Großheubach mit Kloster Engelberg

Bei gutem Wanderwetter starteten 43 Wander-freundinnen und Wanderfreunde mit einem Charterbus nach Bürgstadt. 26 A-Wanderer be- gannen ihre Tour von der Stadtmitte Bürgstadt aus, um die letzte Schleife des "Fränkischen Rotwein-Wanderwegs" zu umrunden. Mittagsrast war danach im Landhotel "Adler" in Bürgstadt. Nach der Mittagsrast ging es für die A-Wanderer weiter auf dem "Rotwein-Wanderweg" nach Miltenberg und von dort über die alte Mainbrücke weiter auf dem Wanderweg bis nach Großheubach.  

Rast vor einer Schutzhütte

Auf diesem Weg hatten sie Gele- genheit das Wein- bergfest mit einigen Stationen der Winzer zu besuchen. Zwölf Wanderer packte der Ehrgeiz und sie erklommen im Schweiße ihres Angesichts die zahlreichen Stufen hinauf zum Kloster Engelberg. Die restlichen Wanderer beendeten ihre Tour in Großheubach mit einer Einkehr in den Gasthof „Bretzel“.

Die 17 B-Wanderer fuhren bis zum Mainufer und starteten von hier aus ihre Wanderung auf den- selben Wegen, wie die Teilnehmer der A-Tour. Mit kleinem zeitlichem Abstand kamen sie ebenfalls zur Mittagsrast im „Adler“ an. Nach der Mittags- rast wurden die B-Wanderer mit dem Bus direkt zum Kloster Engelberg gefahren.  

Auf dem Weg zum Kloster

Hier hatten sie aus- giebig Zeit um bis zur Rückfahrt das Kloster und seine Umgebung mit herrlichen Aus- sichten zu erkunden. Dabei lud die Klostergastronomie zum Ausruhen bei Kaffee und Kuchen oder auch zum Trinken des bekannt guten Klosterbiers ein.

Mit dem Bus ging es vom Kloster Engelberg zurück nach Groß-Bieberau, nach dem  die in Großheu- bach verweilenden Wanderer aufgenommen wurden.

Alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde konnten beider Tour auf gut befestigten Wegen in den Weinlagen rote und weiße reife Weintrauben an grünen­den Rebstöcken bewundern und zahlreiche Informationstafeln zum Thema "Wein" am Wegesrand studieren. Bei guter Sicht konnten die Wanderer den Fernblick auf das Stadtgebiet von Miltenberg mit der Miltenburg, das Maintal, den Main mit seinen weißen Schiffen, sowie das von der Höhe grüßende Kloster Engelberg ge- nießen.

 

Werner Stöckl / WilliRühl

 

 

Das vergessene Tal (10. August 2014)

 Fürth - Brombach/Steinbach - Alt-Lechtern - Krumbach

 

An einem Sonntagmorgen machten sich 20 Wanderer mit dem Bus auf den Weg in das „Vergessene Tal“ nach Alt- Lechtern. In Krumbach stiegen 7 Wanderer der A-Tour mit Wanderführerin Brigitte Schnatz aus und zogen über Kröckelbach nach Brombach. Auf der Höhe machten sie die erste Rast, um den herrlich Rundblick über das Tal zu ge- nießen.  

Blick ins Tal

Weiter ging es durch den Wald über den Hammel-bacher Klangweg. Der Weg war durch Installationen von Windspielen in den Ästen aber auch durch interaktive Stationen am Wegesrand gekennzeichnet. Am Ende des Waldes, vor einer Tannenschonung, wurde nochmals gerastet. Der letzte Ab- schnitt der Wegstrecke führte die Wanderer direkt zur Gaststätte „Alt-Lechtern“.

Die 13 Wanderer der B-Tour mit den Wanderführern Edith Bechthold und Erich Schnatz fuhren bis zum Bahnhof Fürth. Von hier aus führte der Weg zum Generationenpark Steinbachwiesen.  

Mit dem Floß zur Insel

Ein Teich mit einer kleinen Insel zog die Wanderer magisch an. Besonders interessant war die Seilfähre, die zur Insel führte.

Einige Wanderer ließen es sich nicht nehmen, die Insel mit dem Floß zu entern. Weiter ging es dann mit leichten Steigungen zu einer Rast, von der aus eine schöne Aussicht auf Lindenfels bestand. Über einen Zelt- und Grillplatz ging es nach Alt-Lechtern. Als die Wandergruppe der B-Tour die Gaststube betrat, war sie sehr erstaunt. Die Teilnehmer der A-Tour saßen bereits an den Tischen, obwohl sie eigentlich erst eine halbe Stunde später eintreffen sollten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es abwärts über Kröckel- bach nach Krumbach. Hier konnten sie sich im Zelt des Festes mit „Fohlenschau“ die Zeit bis zur Abfahrt des Busses nach Groß-Bieberau mit Kaffee und Kuchen verkürzen. Trotz einiger dunklen Wolken hielt das Wetter und alle waren guter Dinge.

 

Brigitte und Erich Schnatz

Edith Bechthold  

Bilder Willi Rühl 

 

 

 

Rund um das Ostertal (13. Juli 2014) 

Fronhofen - Unter-Ostern - Erzbach - Ober-Ostern - Lärmfeuer  - Bockenrod 

 

Obwohl die Wettervorhersage für den Wandertag nichts Gutes ahnen ließ, hatten es sich 16 Wanderer/innen nicht nehmen lassen, die angesetzte Tour in Angriff zu nehmen. Diese fuhren mit dem Linienbus nach Fronhofen(B 38) und wanderten bei einem zuerst wolkenverhangenen Himmel auf einer gemeinsamen Wegstrecke nach Unter-Ostern, dem Start des Rundwanderwegs. Hier entschieden sich 6 Wanderfreunde für die B-Tour und 10 Wanderfreunde für die A-Tour, der etwas anspruchsvolleren Rundwanderung.

Wanderführer Heinz Schürmann erläutert den Streckenverlauf

Die B-Tour wanderte sodann mit den Wanderführern Margit Körtke und Heinz Schürmann in entgegenge-setzter Richtung zur A-Tour direkt zum Gasthaus Lärm- feuer, um dort - begleitet von leichten Regenschauern - gegen 12.00 Uhr anzukommen. Bei gutem Essen und im Trockenen erwartete man nunmehr die Ankunft der A-Tour.

Die A-Tour mit den Wanderführern Günter Körtke, Ingrid und Wilfried Muckensturm verließ Unter-Ostern in ent- gegengesetzter Richtung über die Rohrbacher Straße und bog nach rechts in den Stickelbergweg ein, um nach 200 m eine steile und nasse Naturtreppe hinaufzusteigen, genügend Zeit um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Denn anschließend folgten weitere 100 Höhenmeter, die aber etwas gemächlicher nach oben führten. Auf der anderen Talseite sah man die B-Tour, die trotz Winken und vielfältiger Versuche der A-Tour keine Reaktion zeigte. Über die Kämme des Stickelberges und des roten Berges erreichte die A-Tour erstmals unter Einsatz der Regen-schirme eine Schutzhütte, die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Rast bot. Leider ließ das Wetter die ansonsten gute Fernsicht mit herrlichen Ausblicken nicht zu, was bedauerlicherweise auch auf der gesamten Wanderstrecke der Fall war.

Nun ging es vorbei an Streuobstwiesen rechts ab wieder ins Tal und nach Überquerung der Straße zur Wegscheide nach Erzbach. Erzbach wurde nunmehr auf der anderen Talseite über den Klingenweg und die Fischershöhe verlassen. In der Regel sicher eine schweißtreibende An- gelegenheit, aber bei den herrschenden Temperaturen und Erfrischungen von oben diesmal nicht der Fall. Auf dieser Seite ging es nun wieder bergab zu einem kleinen Wohngebiet unterhalb von Ober-Ostern um gleich hinter dem Landgasthof Ostertal in das Tal mit dem Namen "Bach von der Dickhecke“ einzubiegen. Hier gesellten sich zu den Regenschauern noch die üblichen Anzeichen eines Gewitters hinzu. Nach erneuter Überquerung der Landstraße zur Wegscheide (dass vorher ein ca. 2 m breiter Wiesenstreifen des Wanderweges hervorragend gemäht war, ist allerdings nicht Verdienst der Wanderführung) ging es durch den Wald über den roten Kandel, vorbei am Forsthaus und die Kreisstraße nach Mossau wurde überquert. Hier verabschiedete sich das Gewitter mit einem lauten Donnerschlag. Unterhalb des 502 m hohen Gipfel des Lärmfeuers (als moderner Ersatz für das damalige Lärmfeuer - leitet sich ab von Alarm – steht heute ein moderner Mobilfunkmast. Die damaligen Signalketten rund um den Odenwald wurden bis zum Jahre 1803 benutzt) erreichte die A-Tour um ca. 13.30 Uhr den gleichnamigen Gasthof, bereits erwartet von der B-Tour. Es blieb ausreichend Zeit für eine Erfrischungseinkehr, aber auch für ein großes Stück Kuchen.

Die Wanderer stiegen nun gemeinsam zum Friedhof von Rohrbach ab, passierten das Rohrbacher Oberdorf , einen Reiterhof und wanderten weiterauf dem Geo-Naturpark- Pfad „Bergbau“, an dem mit vielen Schautafeln auf die ehemaligen Abbaumethoden hingewiesen wird. Aus Zeitgründen konnten die Wanderer leider den Eingang des Schachtes „Georg“ nicht besichtigen, da dies einen Umweg zur Folge gehabt hätte. Über eine Schachthalde und den Vogelherd ging es wieder hinunter nach Unter-Ostern. Damit hatte sich der Kreis der Rundwanderung für die A-Tour geschlossen. Jetzt schien auch die Sonne.

Letzte Rast in Bockenrod

Auf einem Wirtschaftsweg ging es dann zur Bus- haltestelle nach Bockenrod und mit dem Linienbus zurück nach Groß-Bie-berau.  

Renate Lokay sprach vor Ankunft des Busses den Wanderführern ihren Dank für die ausgesuchte Tour aus.

Im Ergebnis hatte die A-Tour bei einer Wanderstrecke von etwa 18 km in der Summe rund 431 m Aufstiege und  434 m Abstiege überwunden. Die Wanderstrecke der B-Tour betrug rund 12,5 km. 

 

Text Wilfried Muckensturm

Bilder Werner Schmidt 

 

 

 

Zum Keltenfürsten auf den Glauberg

(15. Juni 2014) 

Stadtführung in Büdingen und Wanderung zum Glauberg 

Herrliches Wanderwetter erwartete die 47 Wan- derer, darunter zwei Kin­der am Sonntag zur Tour nach Büdingen und zum Besucherzentrum Keltenwelt am Glauberg.   

Nach einer guten Stunde Fahrt wurden die Wanderer von zwei Gästeführerinnen an der Mühltorbrücke in Büdin- gen erwartet. In zwei Gruppen wurde nun die Altstadt von Büdingen mit ihrer wechselvollen Geschichte erkundet. Schön restauriertes al­tes Fachwerk, Sandsteinhäuser aus dem 17. Jahrhundert, denen man die herrschaftliche Herkunft an­sah, sowie beeindruckende Wehr­anlagen wechselten sich ab.

Die Gästeführerinnen konn- ten den Wanderern ihr reich- haltiges Wis­sen über die Ge- schichte und die Entwicklung der Stadt Büdingen sehr illustriert vermitteln. Auch an die dunklen Momente in der wech­selvollen Geschichte wurde erin­nert, z. B. durch den Hexenturm.  

Nach knapp zwei Stunden verabschiedeten sich die Gästeführerinnen mit Ap- plaus und dem Dank der Wanderer für diese lebendigen Informationen über vergangene Zeiten.

Mit dem Bus ging es nun weiter nach Calbach. Hier stiegen 27 Wanderer der A-Tour aus und begannen ihre Wanderungen unter Führung von Inge und Hermann Rindfrey sowie Willi Rühl zu ihrer Tour auf den Glauberg. Die verbliebenen Wanderer fuhren mit dem Bus direkt zum Besucherzentrum weiter.

Nach einem kleinen Anstieg über die Feld- gemarkung mit schönem Aus­blick auf den hüge- ligen vorderen Vogels- berg ging es durch schattigen Wald. An einer Hütte wurde Mittagsrast eingelegt und die Rucksack­verpflegung ausgepackt. Nach der Rast ging die Tour weiter nach Düdels­heim. Schon kurz vor Düdelsheim war in der Ferne das Besucherzentrum am Glauberg zu erkennen. Nach einem weiteren Anstieg hinter Düdels­heim rückte das Ziel immer näher und wurde nach ca. 2 ½ Stunden Wan­derzeit erreicht. Dort erfrischten sich die Wanderer durch kühle Getränke oder bei Kaffee und Kuchen.

Rund um das Besucherzentrum gab es viele Informationen über die Kelten. Durch aufgestellte Tafeln und nachgebaute Grabhügel wird den Besuchern einiges zu diesen Volksstämmen und ihrer Lebensweise vor rund 2.000 Jahren vermittelt. Eine kleine Gruppe der Wanderer hatte sich eine Führung im Keltenmuseum gebucht und war beeindruckt von der Leistung der Archäologen, die in mühevoller Kleinarbeit die Exponate geborgen und für die Ausstellung aufbereitet hatten.

Unter der Führung von Ingrid und Werner Schmidt konnten die B-Wande­rer auf den Rundwegen des Plateaus viele Informationen sammeln, u.a. wann und von welchen Völkern – nach den Kelten – der Glauberg besie­delt wurde. Der Glauberg bot auch herrliche Aussichten zum Vogelsberg, zum Taunus sowie auf die Skyline von Frankfurt. Ganz in der Ferne waren sogar der Melibokus und die Windräder von Neutsch zu erkennen.

Nach einem interessanten Tag voller Informationen wurde um 17 Uhr die Rückfahrt angetreten. Die Vorsitzende Renate Lokay bedankte sich bei den Wanderführern für diese gelungene Tour.

 

Text    Willi Rühl  

Bilder  Willi Rühl, Peter Segebart 

 

 

 

Rund um den Granit (11. Mai 2014) 

Führung zu alten Steinbrüchen

An einem Sonntag machten sich die Wanderfreunde bei mäßigem Wetter zu einer Wanderung in Odenwalds stillgelegten Steinbrüchen auf. Mit dem Linienbus fuhren die Wanderer vom Biberplatz nach Lützelbach. Hier teilte sich die Wandergruppe in A- und B-Tour auf.

Unter der Leitung von Erich Heina und Helmut Tempel ging die A-Tour diesmal nicht auf ausgetretenen Pfaden, son­dern „querfeld ein“. Von Lützel­bach aus, an der Streiter- hütte vorbei, wanderte die Gruppe zum ersten Steinbruch.  

Zu aller Überraschung querte hier ein Dachs den Weg. Dieser zeigte sich von den Wanderern sichtlich unbeeindruckt. Im ersten Steinbruch angekom­men, gab Erich Heina Informationen über den Abbau der Granitblöcke an der Steil­wand. Reste eines alten Hebekrans waren hier noch zu sehen. Von hier aus liefen die Wanderer vorbei an weiteren kleineren Steinbrüchen zu einem zweiten Steinbruch.In der alten Schmiede fanden sie Schutz vor dem einsetzenden Regen und leg­ten gleich ihre Mittagsrast ein. Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, machten sich die Wander­freunde oberhalb von Brandau nach Herchenrode auf den Weg zum dritten Steinbruch. Hier bekamen sie wieder fachkundige Erklärungen über die ältere und neuere Geschichte des Steinbruchs, der bis vor wenigen Jahren noch von der Firma Hottes genutzt wurde. Weiter ging es an Ernsthofen vorbei nach Asbach. Eine kurze Rast wurde nochmal am Haus der Vogelschützer eingelegt.

 

Die Wanderer der B-Tour, eine kleine Schar von vier Per- sonen, kamen zuerst zum Wildfrauenhaus, einer sagenumwobenen Gesteinsgruppe und dann zum Boninbrun­nen. Der Brunnen wurde vor wenigen Jahren neu gefasst. Die aufgestellten Bänke luden zum Verweilen ein. Das Angebot wurde gerne angenommen und es wurde eine Vesperpause eingelegt. Die weitere Strecke führte zunächst am Waldrand entlang und dann über eine offene Strecke nach Rodau. Kurz vor dem Verlassen des Waldes begann ein kurzer aber heftiger Schauer.  

Die Regenschirme konnten wegen heftiger Böen kaum aufgespannt werden. Nach dem Re- gen wurde die Wan- derung fröhlich fortge­setzt.

Erich Heina rundete den Tag mit einer Führung durch das Steintechnik- werk in Rodau ab. Was die Wanderer hier sahen, ließ sie staunen. Statt der erwarte­ten Grabsteine sahen sie kompli­zierte technische Steinkörper. Je­des Werkstück wird bevor es das Werk verlässt einer gründlichen Prüfung unterzogen.  

Die Vorsit­zende Renate Lokay bedankte sich bei Erich Heina für seine interes­santen Ausführungen und bei der Wanderführung für die gelungene Vorbereitung.

 

Kerstin und Helmut Tempel, Peter Segebart

Bilder: Lena Tempel, Peter Segebart   

 

 

 

 

 

Wanderung von Höchst zum Breuberg

(13. April 2014) 

Vom Schloss zur Burg

 

Für die diesjährige Aprilwanderung fanden sich
21 Wanderer und 2 Kinder am Bahnhof in Reinheim ein. Bevor es losgehen konnte, mussten noch ein paar organisatorische Dinge durchgeführt werden. Das Palmhäschen kam vorbei und verteilte an jeden Wanderer ein Osterei. Pünktlich brachte die Odenwaldbahn die Wanderfreunde zu ihrem Ausgangspunkt nach Höchst.
 

Ankunft in Höchst

Hier wurde die Gruppe um weitere 4 Wanderer verstärkt. Nach der Aufteilung in A und B Wanderer wanderten beide Gruppen zu- nächst ein kleines Stück gemeinsam.  

Die größere Gruppe, die A-Wanderer, unter der Führung von Reiner Hütter und Karl-Heinz Heyd wanderte in Richtung Wamboltschlösschen los. In einer Bäckerei am Rande des Weges wurde von einigen Wanderern die Gelegenheit wahr- genommen ihren Frühstücksvorrat noch etwas aufzustocken. Am ersten Ziel angekommen, war die Enttäuschung zunächst sehr groß. Nirgendwo war ein Schlösschen zusehen. Die Informations-tafeln am Schlösschen wurden eingehend studiert. An diesem Platz hatte einmal eine römische Siedlung bestanden. Um 1980 wurde die Siedlung wissenschaftlich untersucht und einige Grund-mauern rekonstruiert. Danach setzte die Gruppe den Weg zur Burg Breuberg fort, wo sie zusammen mit der Gruppe der B-Wanderer um Brigitte Hütter und Wilfried Muckensturm eintraf.  

sportlicher Abgang

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es für die A-Wanderer zunächst hinunter nach Neustadt. Am Fuße der Burg führte neben einem Treppenweg eine Rutschbahn von etwa 50 m Länge ins Tal. Die meisten Teilnehmer nahmen den schnellen Weg und rutschten sportlich hinunter. Das ging leider nicht ohne Blessuren ab. Einige nutzen die Seitenwände zum Festhalten und hatten nachher kleine Schnittwunden an den Fingern, die wahr- scheinlich von einigen scharfen Kanten am Falz der Rutschbahn hervorgerufen wurden.  

Weiter ginges vorbei am Neustädter Galgen zurück nach Höchst. In Höchst angekommen nutzten einige die Gelegenheit über den Flohmarkt zu gehen bzw. sich durch ein Eis zu erfrischen.

Die B-Wanderer nahmen die Wanderung in umgekehrter Richtung auf. Zuerst wurde Dusenbach durchquert, um anschließend eine kurze Frühstücksrast einzulegen. In diesem Zusammenhang einen Gruß und Danke an Bärbel Heyd (war leider verhindert) für die leckere Überraschung.  

Bitte nicht hängen!

Weiter ging es zum Neu- städter Galgen. Die Rekon-struktion des Galgens wurde begutachtet, die Tafel gele- sen - die letzte Hinrichtung wurde 1812 vorgenommen. Weiter ging es Richtung Neustadt, um den Breuberg und die Burg zu erklimmen. Unterwegs kroch eine kleine Blindschleiche über den Weg. Nach dem gemeinsamen Mittagessen führte der Rückweg die Gruppe über Sandbach nach Höchst.

Pünktlich zur Abfahrt des Zuges nach Reinheim waren beide Gruppen am Bahnhof. Hier dankte Wanderwart Werner Schmidt den Wanderführern für die gut organisierte Wanderung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

 

Brigitte Hütter und Karl-Heinz Heyd

 

Bilder Karl Streichsbier 

 

Rund um den Granit (11. Mai 2014)

 

 

 

 

Wanderung rund um Roßdorf

(09. März 2014) 

Vom Rehberg zum Roßberg

 

33 Teilnehmer begannen in Reinheim die Fahrt mit dem Bus nach Roßdorf. Am Schwimmbad stiegen die Wanderer der B-Tour aus und begannen ihre Tour über den Roßberg zum Vogelsherd und wieder zurück nach Roßdorf.

 

Die A-Tour begann ihre Wande­rung durch das Industriegebiet zur B26, am Gelände des Imker-vereins Roßdorf vor­bei zum Bessunger Forsthaus und Ludwigsteich wei­ter über den Rehberg zur Vogelsherd-Skulptur, die von dem Künstler Knut Heinke aus einen 5 Tonnen schweren Basalt Koloss herausgearbeitet wurde.  

Weiter ging es zum Roßberg und durch den Wingert der Familie Edling zurück nach Roßdorf zum Einkehrschluss im Schützenhof. Mit dem Linienbus ging es wieder gemeinsam zurück nach Reinheim.

 

          Hiltrud Schweitzer

          Bilder: Kerstin Tempel,  

          Karl Streichsbier

 

 

 

 

Stadtführung in Darmstadt (16.02.2014) 

Vom Ostbahnhof zur Stadtmitte

 

Am Darmstädter Ostbahnhof trafen sich 50 Teilnehmer mit der Stadtführerin Frau Carien Wagner. Frau Wagner führte die Gruppe zuerst zum Haupteingang des Park Rosengarten, dem Löwentor. Der Park wurde zu Beginn des 19. Jahrhundert vom Gartenarchitekten Michael Zeyer gestaltet und ist insbesondere während der Rosenblüte ein Besuchermagnet. Das Löwentor wurde 2010 aufwändig saniert. Heute blicken wieder 6 Löwen auf die herein­kommenden Besucher.

Weiter führte die Route über den Olbrichweg zur Mathildenhöhe. Joseph Maria Olbrich war Architekt, gelernter Maurer und Künstler. Großherzog Ernst-Ludwig holte Olbrich1899 von Wien nach Darmstadt, um ihn für die entstehende Künstlerkolonie zugewinnen. Olbrich lei­tete bald die Künstlerkolonie. Er baute den Hochzeitsturm, der ein Wahrzeichen der Stadt wurde, das Ernst-Ludwig-Haus in dem jetzt das Museum der Künstlerkolonie untergebracht ist und viele andere Gebäude auf und um die Mathil­denhöhe im Jugendstil. Ein weiterer Blickpunkt war die Russische Kapelle, die 1899 von einem russischen Architekten erbaut wurde.

Jugendstilbad Darmstadt

Die nächste Station war das „Jugendstilbad Darm­stadt“. Das Bad wurde 1909 für die Bürger der Stadt erbaut und wurde „Zentralbad“ genannt. Neben zwei Schwimm-becken, getrennt nach Männern und Frauen, war auch eine Wannenbad-abteilung vorhan­den. Im 2. Weltkrieg wurde das Bad bombar-diert, wobei das Damen-Bad völlig und die übrigen Teile stark zerstört wurden. Nach dem Krieg wurden Instandsetzungs-maßnahmen vorgenommen und der Badebetrieb wieder auf- genommen. Als eine große Sanierung anstand, wurde von 2005 bis 2008 das gesamte Bad unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes mit viel Feingefühl rekonstruiert. Heute wird das Bad als Wohlfühloase betrachtet und ist gut be­sucht.

Datterich Brunnen

Die Führung endete in der Traditionsgaststätte „Sitte. Auf dem Weg dorthin in der „Große Bach­gasse“ steht vor der Bibliothek der Datterich Brun­nen. Nicht nur die Kinder ließen es sich nicht neh­men, die Figuren aus den Volkstück „Der Datterich“ von Elias Niebergall zu bewegen, um neue Dar­stellungen zu erreichen. In der Gaststätte konnten die Teilnehmer nach dem langen Stehen und Pflasterlaufen endlich sitzen, um ihre Beine ausru­hen und um sich ordentlich zu stärken.

Die 1. Vorsitzende bedankte sich bei Frau Wagner für die infor-mative Führung und bei Hiltrud Schweitzer für die gelungene Vorbereitung der Stadtführung.

 

Text Peter Segebart                                                                      

Bilder Willi Rühl

 

 

 

 

Ehrung der Mitglieder für das Wanderjahr 2013  (02.02.2014) 

 

Umrahmt von der Musik der Akkordeongruppe begann nach einem Mittagessen die Ehrung der Mitglieder.

Zunächst wurden die Wanderer von der 1. Vorsitzenden Renate Lokay und dem Wanderwart Werner Schmidt für ihre Leistungen im vergangenen Jahr gehrt.

Bis zum 6. Mal wurden Bernd und Inge Richter, Anna, Lena und Kerstin Tempel, Margarete Müller, Ingrid und Wilfried Muckensturm, Elfi und Willi Rühl,  Brigitte und Erich Schnatz, Elli Ruider, Marie Böhm, Christel und Gerhard Fetzer geehrt.

Bis zum 20. Mal wurden Peter Segebart, Karl Heinz Heyd, Wolfgang und Marianne Hoppe, Ingrid und Werner Schmidt, Heinz Kritzer, Helga Stöckl, Helmut Schmidt, Brigitte und Reiner Hütter, Erika Putz, Edith und Klaus Bechthold, Karl-Dieter Hach und Helmut Müller geehrt.

Mehr als 20 Mal wurden Ruth Liebig, Anita und Adolf Schulmeyer, Werner Stöckl, Margret Bärenz, Gertrud Müller, Anna Latzel, Renate Lokay, Hiltrud Schweitzer und Edeltrud Gebhard geehrt.

Spitzenwanderin bei den Planwanderungen war Ingrid Schmidt mit 32 Punkten. Sie erhielt auch ihre 6. Eichel. Bei den Senioren war Ruth Liebig mit 20 Punkten Spitzenwanderin.

Die Spitzenwanderinnen bei Plan- und Seniorenwanderungen waren Elli Ruider und Ruth Liebig mit jeweils 33 Punkten.

Die nachfolgenden Ehrungen galten den treuen Mitgliedern für ihre langjährigen Mitgliedschaften. Der Bezirksvorsitzende Wolfgang Roth und Renate Lokay überreichten den Jubilaren jeweils eine Urkunde und einen Blumengruß.

Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden Georg und Michale Gaydoul, Bernd, Gerhard und Hannelore Hauck, Anneliese und Rolf Heil, Erik, Lars und Wolfgang Hoppe, Gertrud und Helmut Müller, Nadja Rode, Diana Rothermel, Georg Schellhaas, Anita und Adolf Schulmeyer und Helga Stöckl geehrt.

Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Jens Schweitzer und für eine 50-jährige Mitgliedschaft Armin Fendt geehrt.

Während Werner Stöckl auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnte, konnten Käthe Peter und Walter Faurè das 65-jährige Jubiläum feiern.

Anschließend zeige Werner Schmidt nach einer kleinen technischen Panne die Bilder aus dem vergangenen Jahr. Die Bilderschau wurde von den Anwesenden begeistert aufgenommen.

Für eine ausgewogene Auswahl der Bilder bittet der Vorstand alle Teilnehmer an Wanderungen ihre Bilder dem Verein zur Verfügung zu stellen. Der Verein geht davon aus, dass die Bilder ohne Ein- schränkungen veröffentlicht werden können.

 

 

Peter Segebart

Bilder Werner Schmidt und Willi Rühl 

 

 

 

Ordentliche Mitgliederversammlung 2014 (02.02.2014) 

 

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung konnte die
1. Vorsitzende 40 Mitglieder begrüßen. Sie bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und richtete ihre Grüße auch an alle, die die Versammlung aus verschiedenen Gründen nicht besuchen konnten. Anschließend gedachte die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Ludwig Reinheimer und Irma Marquard.

Schriftführer Willi Rühl las das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vor. Das Protokoll wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Renate Lokay berichtete, dass das Wanderjahr 2013 erfolgreich verlaufen ist. Sämtliche Planwanderungen konnten bei guter Beteiligung durchgeführt werden. Auch die Nordic Walking Gruppe und die Seniorengruppe hatten meistens eine gute Beteiligung. Ein besonderer Höhepunkt war im August eine Wanderung auf dem Wanderweg S1 anlässlich der Zertifizierung des Weges. Bei zwei geführten Wanderungen waren 120 Personen unterwegs. Nach der Wanderung konnten sich die Gäste bei Pellkartoffeln und Wurst, die von dem Landfrauen und der Ortsgruppe vorbereitet und serviert wurden, stärken. Renate Lokay bedankte sich bei den Wanderführern und bei der Seniorenwartin Ruth Liebig für gute Planung und Durchführung der Wanderungen und bei den Landfrauen für die reibungslose Zusammenarbeit während des Pellkartoffelessens. Der Mitgliederstand konnte bei einem Zuwachs von 6 Mitgliedern stabil gehalten werden. Die Aufgabe des Naturschutzwarts ist seit der letzten Wahl immer noch nicht vergeben. Die Mitglieder wurden gebeten, sich für eine Mitarbeit bereitzuerklären.

Wanderwart Werner Schmidt stellte den neuen Wanderplan vor und gab einige statistische Daten aus 2013 bekannt. An insgesamt 34 Wanderungen haben 706 Wanderer teilgenommen. Eine Spitzenstellung nahm die Fahrradtour nach Dieburg ein. Hier haben sich 45 Teilnehmer beteiligt, um sich nach einer Stadtführung mit Franz Zoth von der Ortsgruppe Dieburg bewirten zu lassen.

Ruth Liebig berichtete, dass sich die Senioren mittwochs ein- bis zweimal treffen. Im Mittel sind 20 Personen beteiligt. In den letzten Monaten hatte die Beteiligung wegen Krankheiten etwas nachgelassen.

Der kommissarische Naturschutzwart Peter Segebart berichtete zum Natur­schutzthema 2013 „ Unsere Wild- bienen“ und über den Einsatz der Ortsgruppe bei der Wegemarkierung.

Der Kassenbericht des Schatzmeisters Karl-Dieter Hach wurde vom Schriftführer vorgetragen. Der Verein hat keine Außenstände. Spenden und Zuschüsse betrugen zusammen 860 €. Es konnte ein Kassen-überschuss von 693,26 € erwirtschaftet werden.

Kassenprüfer Klaus Bechthold trug den Prüfbericht vor. Er bescheinigte dem Schatzmeister eine ordentliche Kassenführung und stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstands. Der Antrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.

Turnusgemäß musste für den ausscheidenden Kassenprüfer Klaus Bechthold ein anderes Mitglied gewählt werden. Karl Heinz Heyd meldete sich als einziger Kandidat und wurde ohne Gegenstimmen gewählt.

Die Versammlung wurde von der Akkordeon-spielerinnen Marianne Hoppe, Susanne Schäfer und Doris Pfeiffer mit bekannten Weisen untermalt. Renate Lokay bedankte sich bei den Musikerinnen und schloss die Sitzung.  

 

Peter Segebart

 

 

Auftaktwanderung ins Neue Jahr (05.01.2014) 

Im weiten Bogen von Groß-Bieberau nach Wersau

 

Bei fast frühlingshaftem Wetter trafen sich über 30 Wanderfreunde an der Biber-Apotheke, um sich den Feiertagsspeck abzulaufen. Zuerst ging es über die Gersprenz nach Hundertmorgen hinauf. Dann weiter vorbei am Kohlbacher Hof und durch Brensbach nach Wersau.

 

An einem abgeernteten Feld erklärte Landwirt Georg Krell, dass dort Miscanthus (Chinaschilf) als Lieferant von Biomasse für eine Dauer von mindestens 20 Jahre angebaut wurde. Vorteilhaft ist, dass Rhizome gebildet werden, aus denen jedes Jahr wieder neue Pflanzenteile mit einem hohen Brennwert nachwachsen. Die abgeernteten Pflanzen brauchen vor der Weiterverarbeitung nicht getrocknet werden. Bodenbearbeitung, Düngung und Unkrautbekämpfung können entfallen.

Eingekehrt wurde im Gasthof „Erbach-Schönberger Hof“. Hier bedankte sich die 1. Vorsitzende Renate Lokay bei den beiden Wanderführerinnen Marianne Hoppe und Inge Richter für die gelungene Wanderung und für ihre Bereitschaft, die Führung kurzfristig zu übernehmen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wurde der Rückweg angetreten.  

 

Peter Segebart           Bilder Werner Schmidt